Aiwanger: "Wir tun alles, damit bayerische Unternehmen gut durch den Corona-Winter 2021/22 kommen!"

MÜNCHEN Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger begrüßt die Verlängerung der Corona-Hilfen, die die bayerische Staatsregierung heute beschlossen hat. „Leider hat uns Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht, die Hilfen zum Ende diesen Jahres auslaufen lassen zu können“, erklärte der Staatsminister.

 

Das Überbrückungsprogramm IV hat der Bund bereits bis Ende März verlängert. Zusätzlich hat der Freistaat ein Sonderhilfsprogramm für Schausteller und Marktkaufleute aufgelegt. Noch im Dezember sollen dazu Anträge gestellt werden können. Das Volumen beträgt 30 Millionen Euro und dient dazu, Schaustellern und Marktkaufleuten, die von der Absage der Weihnachtsmärkte betroffen sind, monatlich 1500 Euro als Unternehmerlohn für den Förderzeitraum November 2021 bis März 2022 zukommen zu lassen, zusätzlich zur Überbrückungshilfe. Anträge müssen über einen prüfenden Dritten, beispielsweise Steuerberater, gestellt werden.

 

Verlängert wurden auch die Unterstützungsinstrumente der LfA Förderbank Bayern, die bisher knapp zwei Milliarden Euro an Krediten und Bürgschaften zugesagt hat. Diese Kredite und Risikoentlastungen können jetzt bis Mitte nächsten Jahres angeboten werden. „So wird die LfA zusammen mit den Hausbanken sicherstellen, dass unsere Betriebe liquide bleiben“, erklärte der Staatsminister. Insgesamt kann der Freistaat für LfA-Kredite bis zu zwölf Milliarden Euro bürgen.

 

Auch der Bayernfonds, der nur dann greift, wenn alle anderen Corona-Hilfsmaßnahmen nicht zum Tragen kommen, wird verlängert. Hier wurden bisher erst 38 Millionen Euro in Anspruch genommen. Da dies deutlich weniger ist, als zu Beginn der Corona-Krise angenommen, wurde das Kreditvolumen von 20 auf zehn Milliarden Euro gekürzt, ebenso die Garantien von 26 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro. „Der Bayernfonds hätte Massenarbeitslosigkeit verhindert, wenn ganze Branchen in die Knie gegangen wären. Dies war Gott sei Dank nicht der Fall. Aber mit der Verlängerung haben wir auch für die kommenden Monate abgesichert, dass alle Unternehmen unterstützt werden, soweit irgend möglich“, erklärte Aiwanger.

 

Das Fazit des Staatsministers: „All diese Maßnahmen werden die bayerische Wirtschaft hoffentlich gut über den Corona-Winter 2021/22 bringen, damit sie im Frühjahr wieder durchstarten kann. Die quasi Vollbeschäftigung mit nur 2,9 Prozent Arbeitslosigkeit und sehr wenig Kurzarbeit in Bayern stimmen mich optimistisch. Es bleiben die Probleme Fachkräftemangel und Rohstoffknappheit, die wir beherzt angehen müssen, um die Wirtschaft am Laufen zu halten.“

 

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stellv. Pressesprecherin 


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