Aiwanger: "Schausteller und Marktkaufleute haben die Extra-Hilfen verdient"

MÜNCHEN  Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger sieht die zusätzlichen bayerischen Hilfen für Schausteller und Marktkaufleute als zielführend an, um eine besonders betroffene Branche zu unterstützen.

 

Aiwanger: "Nach der erneuten Absage der Weihnachtsmärkte brauchen unsere Marktkaufleute und Schausteller eine gezielte Unterstützung, um über die Runden zu kommen. Die Branche hat die Extra-Hilfen verdient. Es geht jetzt darum, möglichst schnell ein Programm aufzusetzen, damit die Gelder fließen können. Die wechselnde Coronalage hat es allen sehr schwer gemacht. Noch vor wenigen Wochen haben wir die Weichen für unsere Christkindlmärkte gestellt. Die Branche konnte sich intensiv vorbereiten und Waren einkaufen. Dann mussten kurzfristig die Stände wieder abgebaut werden, weil sich die Coronalage zuspitzte. Wir beabsichtigen nun, einen Unternehmer-Lohn von 1.500 Euro monatlich für November 2021 bis März 2022 an die Marktkaufleute und Schausteller auszuzahlen. Sie erhalten das Geld zusätzlich zu den Bundeshilfen, um gut durch den Winter zu kommen und im nächsten Jahr wieder neu durchstarten zu können. Wichtig dabei ist, dass wir nicht einfach bayerisches Geld für Bereiche auszahlen, für die es schon Bundeshilfen gibt, sonst würde unsere Hilfe vom Bundesgeld abgezogen werden."

 

Das Bayerische Wirtschaftsministerium arbeitet die Details der Extra-Hilfen in den nächsten Tagen aus und wird die Eckpunkte so schnell wie möglich bekanntgeben.

 

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