Weigert: "ANsWERK bietet Gründerinnen und Gründern das optimale Umfeld, um erfolgreich die Chancen der digitalen Transformation zu nutzen"

ANSBACH  Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert hat gemeinsam mit Landrat Dr. Jürgen Ludwig und Oberbürgermeister Thomas Deffner das Digitale Gründerzentrum (DGZ) ANsWERK in Ansbach eröffnet.  „Ansbach hat einen neuen Nukleus für seine jungen Gründerinnen und Gründer. Das ANsWERK stellt neben passenden Räumlichkeiten vor allem ein breites Unterstützernetzwerk und die enge Verbindung zur regionalen Start-up-Community zur Verfügung. Für die Jungunternehmerinnen und -unternehmer ist das ein optimales Umfeld, um erfolgreich die Chancen der digitalen Transformation zu nutzen. Und auch die Region profitiert von den Innovationsimpulsen, die vom AnsWERK weit über Ansbach hinausstrahlen“, erklärte Weigert.

 

Das Bayerische Wirtschaftsministerium fördert den Aufbau des DGZ in Ansbach mit über 2,8 Millionen Euro. Neben dem Posthof in Ansbach hat das ANsWERK einen zweiten Standort in Merkendorf am Innovationscampus der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Durch Kooperationen mit dem Kompetenzzentrum für Digitale Agrarwirtschaft (KoDA) und dem Biomasse-Institut (BIT) stehen Gründerinnen und Gründern dort zusätzlich zu CoWorking Spaces und Büroräumen Labore und eine Werkstatt für den Bau von Prototypen zur Verfügung. Betreiber des Digitalen Gründerzentrums sind die Stadt und der Landkreis Ansbach. Als Partnerinstitutionen unterstützen die Hochschulen Ansbach und Weihenstephan-Triesdorf, die IHK Nürnberg für Mittelfranken sowie die Handwerkskammer für Mittelfranken. Ziel der Akteure ist es, Ansbach und West-Mittelfranken zu einer Vorbildregion für Innovation und Digitalisierung im ländlichen Raum zu entwickeln. Neben dem Zollhof Tech Incubator in Nürnberg ist das ANsWERK das zweite DGZ in Mittelfranken.

 

In seiner Rede hob Staatssekretär Weigert die Bedeutung von Unternehmensgründungen für den Freistaat hervor: „Bayern braucht junge Entrepreneure, die mit Kreativität, Enthusiasmus und Biss neue Geschäftsideen entwickeln und mutig verwirklichen. Sie sind die Innovatoren und Treiber von Zukunftstechnologien. Gründertum ist die Keimzelle für den erfolgreichen Mittelstand und zukunftsfeste Arbeitsplätze von morgen. Aus diesem Ansatz heraus wird klar: Die Unterstützung von Jungunternehmerinnen und -unternehmern war, ist und bleibt ein Kernelement der bayerischen Wirtschaftspolitik. Deshalb investieren wir umfassend und flächendeckend über ganz Bayern in unsere 19 Digitalen Gründerzentren. Wir beschleunigen dadurch die Gründungsdynamik und schaffen stabile regionale Start-up-Ökosysteme – gleichermaßen in den Metropolen wie im ländlichen Raum.“

 

Die Digitalen Gründerzentren unterstützen digitale Start-ups und sind zentrale Anlaufpunkte für Existenzgründerinnen und -gründer in allen Regionen Bayerns. Der Fokus der bayernweit 19 DGZ mit 27 Standorten liegt auf der Vernetzung von Start-ups mit Wirtschaft, Wissenschaft und Investoren. Das Bayerische Wirtschaftsministerium fördert den Aufbau der Einrichtungen mit insgesamt 120 Millionen Euro.

 

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