Aiwanger: "Klares Zeichen zur Stärkung des Handwerks"

MÜNCHEN   Die Meisterpflicht soll wieder für mehrere Gewerke eingeführt werden. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich hierfür erfolgreich im Bundesrat eingesetzt. „Der Meisterbrief steht für hohe Qualität, bei Produkten und Ausbildung von Nachwuchsfachkräften. Dieser Ansicht ist auch die Mehrheit des Bundesrats und hat deshalb unserem Antrag zugestimmt. Damit setzen wir ein klares Zeichen und stärken das Handwerk als wichtigen Wirtschaftszweig“, so Aiwanger.

 

Der Minister weiter: „Jetzt liegt es an der Bundesregierung zügig zu handeln und die Fehler von damals zu korrigieren. Der Verzicht auf die Meisterpflicht bei 53 von 94 Handwerken hat zu einem deutlichen Rückgang der Meisterbetriebe und damit auch der Ausbildungsleistung geführt. Allein im Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerk ging die Zahl der bestandenen Meisterprüfungen seit 2004 von bundesweit jährlich 517 auf 115 zurück.“

 

Der Bundesrat hat mehrheitlich den Entschließungsantrag Bayerns angenommen. Erst kürzlich hatte sich auch der Bayerische Landtag mit einer großen Mehrheit für eine Stärkung der Meisterpflicht ausgesprochen.

 

Dr. Aneta Ufert, stellv. Pressesprecherin

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Pressemitteilung-Nr. 34/19
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