Wirtschaftsminister Aiwanger: "Wir wollen die H2-Technologie in die breite Anwendung bringen"

NÜRNBERG  Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger und der niedersächsische Energiestaatssekretär Frank Doods haben eine enge Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Anwendung von Wasserstofftechnologien in Deutschland vereinbart. Am Rande einer Wasserstoff-Fachtagung am Zentrum Wasserstoff.Bayern (H2.B) kamen Aiwanger und Doods überein, die jeweiligen Stärken beider Länder herauszuarbeiten und die Strategien abzugleichen.

 

Aiwanger: "Unser gemeinsames Ziel muss es sein, Wasserstofftechnologien schnellst möglich in die breite Anwendung zu bringen. Beide Länder haben eine starke Fahrzeugindustrie. Das Windkraftland Niedersachsen wird seine Stärken als Produzent grünen Wasserstoffs entwickeln, Bayern verfügt über Technologien im Bereich Wasserstofflogistik, die in Zukunft sehr wichtig werden."

 

Niedersachsens Staatssekretär Doods: "Die Niedersächsische Landesregierung hat der Entwicklung und dem Aufbau der Wasserstoffwirtschaft eine ganz hohe Priorität eingeräumt. Ich freue mich daher sehr, dass dies in Bayern genau so gesehen wird und bin davon überzeugt, dass wir aufgrund der jeweiligen Handlungsschwerpunkte voneinander hervorragend profitieren können.“

 

Energie-Staatssekretär Doods zeigt sich zugleich überzeugt: „Bei dem von Bayern und Niedersachsen mit Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen ins Leben gerufenen Energieministertreffen wird der Ausbau der H2-Technologie bei der nächsten Sitzung am 3. Dezember 2019 in Berlin ebenfalls eine große Rolle spielen.“

 

Staatsminister Aiwanger und Staatssekretär Doods waren sich einig, dass es nur gemeinsam mit anderen Ländern neben Bayern und Niedersachsen möglich sein wird, Wasserstofftechnologien in die breite Anwendung zu bringen und Deutschland zu einem weltweit führenden Anbieter zu entwickeln: Bayern und Niedersachsen seien offen für eine vertiefte Zusammenarbeit mit den zuständigen Ministerien der weiteren 14 Landesregierungen.

 

Jürgen Marks

Leiter Pressereferat

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Pressemitteilung-Nr. 327/19
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