Aiwanger: "Berufliche Ausbildung bietet hervorragende Zukunftsperspektive"

MÜNCHEN   Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger betont die aktuell gute Lage auf dem Ausbildungsmarkt: „Die bayerische Wirtschaft ist weiterhin sehr robust. Das zeigt sich an den vielen offenen Ausbildungsplätzen.“ 40.000 freien Ausbildungsstellen stehen aktuell rund 17.600 Jugendliche gegenüber, die noch eine Lehrstelle suchen.

 

Bayern ist attraktiv für Arbeitskräfte aus Deutschland und dem Ausland. Trotzdem fehlen der bayerischen Wirtschaft nach aktuellen Prognosen über alle Branchen hinweg rund 260.000 Fachkräfte. 80 Prozent der benötigten Fachkräfte sind beruflich Qualifizierte. Jugendliche haben deshalb derzeit eine besonders gute Perspektive.

 

Aiwanger: „Eine berufliche Ausbildung schafft eine gute Grundlage fürs Leben und bietet eine hervorragende Zukunftsperspektive. Wer will, kann danach immer noch ein Studium anschließen. Wir müssen den Wert der beruflichen Bildung für junge Menschen stärker in das Bewusstsein rücken.“

 

Kampagnen wie „Ausbildung macht Elternstolz“ sensibilisieren Eltern für Chancen und Möglichkeiten einer beruflichen Ausbildung. Dieses Projekt führt das bayerische Wirtschaftsministerium bereits seit 2015 erfolgreich mit den bayerischen Kammern durch.

 

Darüber hinaus stärkt die bayerische Staatsregierung die berufliche Bildung mit zahlreichen Maßnahmen, etwa dem Meisterpreis, dem „Meister-BAföG“ und dem Meisterbonus. Vom 14. bis 20. Oktober 2019 findet eine bayernweite Woche der Aus- und Weiterbildung zu MINT-Berufen (MINT= Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) statt. Damit möchte die Allianz für starke Berufsbildung in Bayern das Augenmerk verstärkt auf MINT-Berufe lenken. In die Aktionswoche wird der „Bayerische Tag der Ausbildung 2019“ integriert. Dabei werden laufende Projekte öffentlichkeitswirksam dargestellt. Die nächste umfassende bayernweite Woche der Aus- und Weiterbildung wird im Frühjahr 2021 stattfinden.

 

Dr. Aneta Ufert, stellv. Pressesprecherin
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Pressemitteilung-Nr. 231/19
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