Aiwanger: "Die Bioökonomie ebnet der bayerischen Wirtschaft den Weg zu mehr Klimaneutralität"

MÜNCHEN   Das Bayerische Wirtschaftsministerium startet ein neues Förderprogramm, um bereits im Demonstrationsmaßstab erprobte bioökonomische Produkte und Verfahren noch schneller in die industrielle Anwendung zu bringen. Die Förderung ist Teil der von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger initiierten bayerischen Bioökonomiestrategie Zukunft.Bioökonomie.Bayern.

 

Aiwanger: „Mit dem Förderprogramm unterstützen wir Investitionen in Produktionsanlagen, die nachwachsende Rohstoffe verarbeiten, daraus innovative Produkte erzeugen und neue Wertschöpfungsketten begründen. Damit setzen wir unsere biogenen Rohstoffe wie Holz, landwirtschaftliche Produkte wie Stroh, Fasern oder Ölsaaten sowie biogene Rest- und Abfallstoffe in Wert. Gleichzeitig reduzieren wir den Verbrauch fossiler Rohstoffe. Die Bioökonomie ist ein wichtiger Baustein, um der bayerischen Wirtschaft den Weg zu mehr Klimaneutralität zu ebnen. Und sie schafft neue Einkommensperspektiven, besonders im ländlichen Raum.“

 

Mit dem Förderprogramm forciert Staatsminister Aiwanger den Transfer von Forschungserkenntnissen in die industrielle Anwendung: „Ich freue mich, dass wir neben der Förderung von Forschungsvorhaben nun auch bei Investitionen in Produktionsanlagen mit Leuchtturmcharakter unterstützen können. Wir müssen jetzt in die Umsetzung kommen und die erprobten Prozesse hochskalieren. Die Nachfrage nach biobasierten Produkten und Verfahren ist enorm. Das eröffnet bayerischen Unternehmen große Marktchancen.“  

 

Das Förderprogramm wendet sich an Unternehmen, die in Bayern in Produktionsanlagen zur stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe mit positivem Klimaeffekt investieren. Detaillierte Informationen enthält die am 12. Januar 2022 vom Bayerischen Wirtschaftsministerium veröffentlichte Richtlinie „BayBioökonomie-Scale-Up“. Der erste Förderaufruf aus dem Programm adressiert innovative Polymere aus nachwachsenden Rohstoffen und ist ab sofort aktiv. In dem zweistufigen Antragsverfahren können Interessenten bis zum 1. April 2022 Projektskizzen einreichen. Für dann ausgewählte Projektskizzen läuft die Frist für die förmlichen Anträge bis zum 1. Juni 2022.

 

Alle Informationen zum neuen Bioökonomie-Förderprogramm sind hier abrufbar.

 

Ansprechpartner:

Thomas Assenbrunner

Stv. Pressesprecher


Pressemitteilung-Nr. 10/22
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