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Aiwanger: "Bayern ist als Standort der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie bestens aufgestellt"

MÜNCHEN / OBERBAYERN   Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich auf der Enforce Tac in Nürnberg bei zahlreichen Ausstellern über aktuelle Entwicklungen und Innovationen im Bereich der inneren und äußeren Sicherheit informiert. Die Enforce Tac ist Deutschlands größte Fachmesse für innere und äußere Sicherheit und gilt als Leitmesse der Branche.
 
Aiwanger hob bei seiner Keynote die Bedeutung der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie für den Freistaat hervor: „Bayern ist als Standort der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (SVI) bestens aufgestellt. Die Branche entwickelt sich durch Innovationen wie Drohnen, Satelliten oder der KI rasant weiter. Das stellt auch die Nürnberg Messe vor die große Herausforderung, dynamisch mitzuwachsen. In Nürnberg finden schon heute mit der Enforce Tac, der it-sa und der Perimeter Protection drei starke SVI-Messen statt. Es ist unser Ziel, das bayerische Verteidigungs-Ökosystem strategisch weiter zu stärken.“
 
Im Rahmen seines Rundgangs besuchte der Minister unter anderem HENSOLDT aus Taufkirchen, spezialisiert auf Sensorlösungen sowie Radar- und Optroniksysteme für Aufklärung und Überwachung, die Quantum-Systems GmbH aus Gilching, die elektrische eVTOL-Drohnen für militärische und zivile Aufklärung entwickelt, sowie Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG aus München, einen globalen Technologiekonzern für Mess-, Kommunikations- und Cybersicherheitssysteme. In der „Armored Forces Area“ informierte er sich zudem bei KNDS über moderne gepanzerte Fahrzeuge und Artilleriesysteme. 
 
„Hier wird wieder einmal sehr deutlich, wie viel Hightech und Innovationskraft in unseren Unternehmen steckt", betont Aiwanger. "Ob Sensorik, sichere Kommunikation, Drohnentechnologie oder moderne Fahrzeugplattformen, das sind Schlüsseltechnologien für Sicherheit und Souveränität. Unsere Unternehmen liefern Lösungen auf höchstem internationalen Niveau. Viele Produkte sind dual-use-fähig, was bedeutet, dass sie auch außerhalb der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie anwendbar sind.“
 
Die Enforce Tac verzeichnete 2025 insgesamt 999 Aussteller aus über 50 Ländern sowie 18.576 Fachbesucher. 65 Prozent der Aussteller und 48 Prozent der Besucher kamen aus dem Ausland. Gegenüber dem Vorjahr wuchs die Messe deutlich: Die Ausstellungsfläche nahm um 52 Prozent zu, die Zahl der Aussteller um 38 Prozent und die der Besucher um 50 Prozent. 2026 wurde das Gelände auf sieben Hallen erweitert. Mit der neuen „Armored Forces Area“ werden erstmals Großgeräte präsentiert. Die Messe steht unter dem Leitthema „Vernetzte Sicherheit“, das innere, äußere und Cybersicherheit zusammenführt, und erstmals unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzler Friedrich Merz.

 

Ansprechpartnerin:

Franziska Wachtveitl

Stellv. Pressesprecherin


Pressemitteilung-Nr. 73/26
Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger informiert sich auf der Enforce Tac über die neueste Technologie. Foto: StWMi.
Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger informiert sich auf der Enforce Tac über die neueste Technologie. Foto: StWMi.
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