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Aiwanger: "Die Kooperation von AKE und ZELTWANGER steht beispielhaft für die Agilität des Mittelstands und ist genau die richtige Antwort auf raue Zolldrohungen und geopolitische Unsicherheiten"

PASSAU  Der Maschinenbauspezialist AKE technologies expandiert in den US-Markt und wird dort künftig durch ZELTWANGER USA repräsentiert. Die nun besiegelte Kooperation ist ein Ergebnis der Delegationsreise im Juli 2025 nach North und South Carolina, die von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger geleitet wurde.

 

Aiwanger begrüßte die neu geknüpfte Partnerschaft: „Auf unserer Delegationsreise haben wir zusammengeführt, was zusammengehört. Die Kooperation von AKE technologies und ZELTWANGER zeigt, wie wichtig solche Reisen sind. Aus Gesprächen werden Projekte, aus Kontakten werden Investitionen, aus Partnerschaft entsteht Wertschöpfung. Diese Kooperation steht beispielhaft für die Agilität des Mittelstands und ist genau die richtige Antwort auf raue Zolldrohungen und geopolitische Unsicherheiten. Wir müssen gemeinsam die Karten zusammenlegen, um unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit wieder zu stärken."

 

Mit der Kooperation wird die Markt- und Servicepräsenz der AKE technologies GmbH in den USA gezielt gestärkt. ZELTWANGER USA mit Sitz in North Charleston unterstützt und repräsentiert das Passauer Unternehmen bei Serviceleistungen für Produktionsanlagen und in der Teilefertigung im gesamten US-Markt. Ziel der Partnerschaft ist es, Kunden in den USA künftig noch schneller, direkter und effizienter betreuen zu können

 

Bei der feierlichen Vertragsunterzeichnung betonte der Minister: „Die Unsicherheit, die durch die aktuelle Zollpolitik entsteht, ist für viele Unternehmen problematisch. Handel braucht Verlässlichkeit, Planungssicherheit und faire Rahmenbedingungen. Das ist entscheidend für Investitionen und Arbeitsplätze auf beiden Seiten des Atlantiks. Bayern steht für Innovationskraft, Qualität und Verlässlichkeit. Mit diesem Selbstbewusstsein gestalten wir unsere internationalen Partnerschaften weiter und treiben die Diversifizierung unserer außenwirtschaftlichen Beziehungen konsequent voran.“
 

An der Reise nahmen rund 30 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik teil. Der thematische Schwerpunkt lag auf den Bereichen Energie und Mobilität. Das internationale Geschäft besitzt für den Freistaat eine herausragende Bedeutung: Über 50 Prozent der Umsätze der bayerischen Industrie werden im Ausland erzielt, im Mittelstand liegt der Auslandsumsatzanteil bei rund 35 Prozent. Rund drei Viertel des bayerischen Handelsvolumens entfallen auf Europa, die USA und China. Die Vereinigten Staaten sind weiterhin der wichtigste Exportpartner Bayerns, mit einem Exportvolumen von 29 Milliarden Euro im Jahr 2024.

 

Ansprechpartnerin:

Dr. Aneta Ufert

Stellv. Pressesprecherin


Pressemitteilung-Nr. 65/26
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger freute sich über die Vertragsunterzeichnung, gemeinsam mit Michael Schurm (COO/CSO AKE technologies GmbH, vorne links), Manuele D´Aversa (CEO ZELTWANGER Group & ZELTWANGER USA, vorne rechts), Boris Schneidhuber (CEO AKE technologies GmbH, hinten links) und Bernhard König (CEO AKE technologies GmbH, hinten rechts).
Foto: StMWi/K. Huber
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger freute sich über die Vertragsunterzeichnung, gemeinsam mit Michael Schurm (COO/CSO AKE technologies GmbH, vorne links), Manuele D´Aversa (CEO ZELTWANGER Group & ZELTWANGER USA, vorne rechts), Boris Schneidhuber (CEO AKE technologies GmbH, hinten links) und Bernhard König (CEO AKE technologies GmbH, hinten rechts). Foto: StMWi/K. Huber
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