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Aiwanger: "10 Jahre Digitale Gründerzentren: Bayerns Start-up-Ökosystem ist Motor für Wachstum und Innovation"

 

AUGSBURG – Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat beim zehnjährigen Jubiläum der Bayerischen Digitalen Gründerzentren in Augsburg die „starke, lebendige und wachsende Gründerlandschaft“ im Freistaat gewürdigt. Bayern ist bei der Zahl der Start-up-Gründungen das erfolgreichste Bundesland. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 3.568 Unternehmen gegründet, davon 785 in Bayern (22 Prozent). Damit liegt der Freistaat deutlich vor Nordrhein-Westfalen (658) und Berlin (619). Bei den Gründungen pro Kopf liegt München deutschlandweit klar auf Platz 1 und baut seinen Vorsprung gegenüber Berlin weiter aus.

 

Aiwanger: „Es war die richtige Entscheidung, inzwischen 19 Digitale Gründerzentren an 30 Standorten aus der Taufe zu heben. Wir haben 150 Millionen Euro in ein regionales und bayernweit vernetztes Ökosystem für neue Ideen und neues Wachstum investiert. Gerade in einer Zeit, in der Industriebranchen wie Automobil, Chemie oder Maschinenbau durch den internationalen Wettbewerb zunehmend unter Druck geraten, sind Start-ups eine großartige Ergänzung für unseren Wirtschaftsstandort. Die Verknüpfung von Elan, Frische und Ideen junger Gründer mit etablierten Geschäftsmodellen wird zu einem weiteren Erfolgsfaktor für Bayern.“

 

Mit der Initiative „Gründerland Bayern“ habe das Bayerische Wirtschaftsministerium früh auf die Digitalisierung gesetzt. „Wir haben Start-up-Gründer gezielt beraten und finanziell unterstützt. Dadurch haben wir dafür gesorgt, dass junge Unternehmen hierbleiben und Arbeitsplätze in Bayern schaffen“, erklärte der Staatsminister.

 

Um Start-ups den Zugang zu Kapital zu erleichtern, hat der Freistaat im vergangenen Jahr die Initiative „VC4Start-ups“ gestartet. Der neue Bayern-Kapital-Wachstums- und Scale-up-Fonds ist mit einem Fondsvolumen von 500 Millionen Euro ausgestattet; pro Unternehmen sind Beteiligungen von bis zu 50 Millionen Euro möglich. Zudem werden die Fonds-in-Fonds-Investitionen durch den LfA-Dachfonds Bayern um insgesamt 150 Millionen Euro erhöht, und der Bayern-Kapital-Innovationsfonds III wird mit einem Fondsvolumen von 100 Millionen Euro ausgestattet.

 

Aiwanger: „Wir setzen auf Coaching, Infrastruktur, Netzwerke und Kapital. Jeder Euro und jede Bemühung, die wir in unsere jungen Unternehmer investieren, ist Gold wert. Denn die Unternehmer von heute sind die Garanten für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft von morgen. Wir haben gemeinsam ein Gründer-Jahrzehnt geprägt, und ich bin überzeugt: Die nächsten zehn Jahre werden noch stärker, noch dynamischer und noch innovativer. Unsere digitalen Gründerzentren bleiben Vorbild, Mutmacher und Motor für ein starkes Bayern.“

 

Ansprechpartner:

Jürgen Marks

Leiter Pressereferat

 

 


Pressemitteilung-Nr. 56/26

 

Ansprechpartner
Prinzregentenstraße 28, 80538 München