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Aiwanger: "Die 54 Millionen Euro-Förderung für das WTAZ Pfeffenhausen ist ein Meilenstein für den Aufbau der Wasserstoff-Mobilität in Bayern"

MÜNCHEN – Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat die Übergabe des Förderbescheids in Höhe von 54 Millionen Euro für das Wasserstoff-Technologie-Anwenderzentrum (WTAZ) in Pfeffenhausen als „weiteren Meilenstein zur Implementierung von Wasserstoff in der Mobilität“ gewürdigt.
 

Im Beisein von Staatsminister Aiwanger überreichte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder den Förderbescheid im Anschluss an die Sitzung des Bayerischen Ministerrats. Der Freistaat unterstützt den Erwerb und die Erschließung des WTAZ-Geländes im Landkreis Landshut mit bis zu zehn Millionen Euro.

 

Aiwanger erklärte: „Durch die Anschubfinanzierung des Bundes sowie die Zuwendungen des Freistaats können am Standort Pfeffenhausen sowohl die Grundinfrastruktur als auch moderne Test-, Prüf- und Zertifizierungseinrichtungen für Komponenten in den Bereichen Tank, Betankung und Antrieb errichtet werden. Davon profitieren insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen, Start-ups sowie die Zulieferindustrie bei der Transformation hin zur Mobilität mit grünem Wasserstoff. Zudem steht mit den Hochschulen Ingolstadt, Regensburg und Landshut ein starker Forschungsverbund bereit, der der Industrie vor Ort wissenschaftliche Expertise bietet. Durch die zusätzliche Erzeugung von grünem Wasserstoff im benachbarten Elektrolyseur entsteht ein zukunftsträchtiger Wasserstoff-Hub, in dem Standards deutscher und europäischer Wasserstofftechnik gesetzt werden.“

 

Hintergrund:

Das WTAZ in Pfeffenhausen ist Teil des vom Bund initiierten dezentralen Innovations- und Technologiezentrums Wasserstoff (ITZ). In einem Wettbewerb im Jahr 2020 wurden vier Standorte für den Aufbau von Prüf-, Test- und Entwicklungsinfrastrukturen für Wasserstofftechnologien ausgewählt: Duisburg, Chemnitz, der Standort Nord (Bremen/Bremerhaven, Hamburg/Stade) sowie Pfeffenhausen. Für jeden dieser Standorte sind Bundesfördermittel von bis zu 72,5 Millionen Euro vorgesehen.

 

Die Fördersumme von 54 Millionen Euro für das WTAZ verteilt sich auf Teilprojekte von fünf bayerischen Unternehmen und Hochschulen: HyTACC GmbH, CryoTest GmbH, Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg (OTH), Technische Hochschule Ingolstadt (THI) sowie die Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut (HAW).

 

Die Schwerpunkte des WTAZ liegen auf Test-, Prüf- und Zertifizierungseinrichtungen für Komponenten in den Bereichen Tank, Betankung und Antrieb – insbesondere für schwere Nutzfahrzeuge, Kleinflugzeuge und Pkw. Darüber hinaus wird der Wasserstoff in gasförmigem und flüssigem Zustand sowie kryogener Verflüssigung bereitgestellt. Die Versorgung des WTAZ mit Wasserstoff erfolgt über den seit 2024 in Betrieb befindlichen 5-Megawatt-Elektrolyseur in Pfeffenhausen.

 

Ansprechpartner:

Jürgen Marks

Leiter Pressereferat

 


Pressemitteilung-Nr. 51/26
Ansprechpartner
Prinzregentenstraße 28, 80538 München