MÜNCHEN Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat angesichts der Entscheidung des Koalitionsausschusses zum Verbrenner vor politischer Trickserei gewarnt. „Aus vom Verbrenner-Aus muss bedeuten, dass moderne Verbrenner heutiger Bauart über 2035 erlaubt bleiben. Nicht dass sich am Ende hinter dem Wort „hocheffiziente Verbrenner“ ein Mysterium verbirgt, dass nicht realistisch produziert und bezahlt werden kann. Die Entwicklungskasse der Autoindustrie ist leer, die letzte Patrone ist bereits verschossen. Wenn die Politik jetzt nochmal die Latte höher legt, erleben wir nicht das Verbrenner-Aus, sondern das deutsche Automobilindustrie-Aus.
Die Technologieoffenheit müsse jetzt durch Deutschland in der EU ohne Hintertürchen durchgesetzt werden. Vor allem müssten die SPD als frühere Arbeiterpartei und die Gewerkschaften als Vertreter der Arbeitnehmer jetzt endlich verstehen, dass die Arbeiter in Kürze in Deutschland keinen Industriearbeitsplatz mehr haben werden, wenn jetzt nicht sofort der Green-Deal-Irrweg der letzten Jahre verlassen wird. Der Kunde und die Hersteller müssen entscheiden, welche Autos produziert und verkauft werden, nicht EU-Kommissare und grüne NGO.“
Ansprechpartner:
Jürgen Marks
Leiter Pressereferat
Pressemitteilung-Nr. 509/25

