MÜNCHEN Die bayerische Arbeitslosenquote liegt im Dezember bei 4,0 Prozent und steigt damit gegenüber November saisonbedingt um 0,1 Prozentpunkte (November 2025: 3,9 Prozent). Im Dezember sind damit 310.795 Personen arbeitslos gemeldet, 6,0 Prozent mehr als im Dezember 2024.
Dazu Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Bayern hat mit 4,0 Prozent Arbeitslosen den besten Wert aller Bundesländer, trotzdem den höchsten Wert seit über 15 Jahren. Die neue Bundesregierung muss endlich echte Reformen einleiten und die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit wieder herstellen. Dazu müssen sofort die Unternehmenssteuern, Energiepreise und Bürokratielasten runter, Arbeitszeit flexibilisiert und Genehmigungen maximal beschleunigt werden. Zur Entlastung der Belegschaft müssen Lohn- und Einkommensteuern sowie Sozialabgaben runter, um Luft zu bekommen für maßvolle Tarifabschlüsse. Sozialmissbrauch insbesondere mit dem neuen Bürgergeld muss massiv reduziert werden, ebenso die illegale Zuwanderung und die damit verbundenen Milliardenkosten, die letztlich der Wirtschaftsstandort Deutschland tragen muss, was unsere Wettbewerbsfähigkeit belastet. Fleiß muss sich wieder lohnen, und zwar für den, der ihn erbringt. Die Debatten um höhere Besteuerung der Betriebsvermögen durch die Erbschaftssteuer sind Gift, wir brauchen endlich die komplette Abschaffung der Erbschaftssteuer wie Österreich und Schweden damit Betriebe übernommen und fortgeführt werden. Es ist ein Unding, dass die Erbschaftssteuer an Lohnsummen geknüpft ist in Zeiten von Digitalisierung und Fachkräftemangel. Schließlich müssen Innovationen massiv forciert werden mit neuen Produkten, die wir auch am Weltmarkt verkaufen können. Hier ist Bayern die letzten Jahre massiv in Vorleistung gegangen bei Themen wie Startupförderung, Chipdesign, KI, Medizintechnik, innovativen Batterien, zuletzt auch mit der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie. Mich freut aber auch, dass das bewährte Handwerk wieder an Boden gewinnt und die Ausbildungszahlen zuletzt wieder gestiegen sind.“
Der Arbeitsmarkt zeigt derzeit wenig Dynamik. Zwar ist Deutschland noch nicht in einer Krise, doch die große wirtschaftliche Erholung und die damit verbundenen neuen Impulse am Arbeitsmarkt lassen auf sich warten.
In den bayerischen Regierungsbezirken lagen die Arbeitslosenquoten im Dezember zwischen 3,6 Prozent in Schwaben sowie 4,6 Prozent in Mittelfranken. Die Oberpfalz weist eine Qute von 3,8 Prozent auf, Unterfranken 3,9 Prozent ebenso wie Ober- und Niederbayern. Oberfranken hat eine Arbeitslosenquote von 4,3 Prozent. Somit liegen alle bayerischen Regierungsbezirke weit unter dem Bundesdurchschnitt von 6,2 Prozent.
Ansprechpartner:
Korbinian Huber
Stv. Pressesprecher
Pressemitteilung-Nr. 4/26

