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Aiwanger: "Wir haben in Bayern die Bedingungen geschaffen, unter denen Start-ups weltweit erfolgreich sein können."

MÜNCHEN  Gute Nachrichten für das Gründerland Bayern: Der Freistaat liegt nicht nur bei der Anzahl der Neugründungen, sondern auch beim Venture Capital deutschlandweit auf Platz 1. Start-ups aus Bayern sammelten im vergangenen Jahr rund 3,3 Milliarden Euro ein, während Wachstumsfirmen aus Berlin auf knapp 2,7 Milliarden Euro kamen. Das ergab eine Studie der Beratungsgesellschaft EY. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: "Wagniskapital ist entscheidend für Wachstum in der Gründerbranche. Denn nur wenn sich Fonds und Konzerne an Start-ups beteiligen, können diese den großen Wurf schaffen. Dass Bayern hier vorne liegt, beweist: Wir haben hier die Bedingungen geschaffen, unter denen Start-ups weltweit erfolgreich sein können." In Deutschland flossen knapp insgesamt 8,4 Milliarden Euro Wagniskapital, gut 1,3 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr.

 

Um Start-ups den Zugang zu Kapital zu erleichtern, hat der Freistaat im vergangenen Jahr die VC4Start-ups Initiative an den Start gebracht. Der neue Bayern Kapital Wachstums- und Scale-up Fonds ist mit einem Fondsvolumen von 500 Millionen Euro ausgestattet; pro Unternehmen sind Beteiligungen bis zu 50 Millionen Euro möglich. Zudem werden die Fonds-in-Fonds-Investitionen durch den LfA Dachfonds Bayern um insgesamt 150 Millionen Euro erhöht und der Bayern Kapital Innovationsfonds III wird mit einem Fondsvolumen von 100 Millionen Euro ausgestattet.

 

Auch bei der Zahl der Neugründungen ist Bayern das erfolgreichste Bundesland. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 3.568 Unternehmen gegründet, davon 785 in Bayern (22 Prozent). Damit liegt der Freistaat deutlich vor Nordrhein-Westfalen (658) und Berlin (619). Bei den Gründungen pro Kopf liegt München deutschlandweit klar auf Platz 1 und baut damit seinen Vorsprung gegenüber Berlin deutlich aus. 

 

Der Freistaat unterstützt Gründerinnen und Gründer über seine Initiative "Gründerland Bayern". Aiwanger: "Bayerns Gründerszene ist stark - und das ist kein Zufall! Die hohe Zahl von Start-up-Gründungen belegt unseren Erfolg. Denn wir schaffen die richtigen Bedingungen: mit Coaching, Infrastruktur, Netzwerken und Zugang zu Kapital. So begleiten wir Gründer von der ersten Idee bis zum erfolgreichen Unternehmen. Jetzt muss der Bund endlich unternehmerfreundlicher werden: Unternehmenssteuern runter auf maximal 25 Prozent, Erbschaftssteuer abschaffen, Arbeitszeit flexibilisieren!"

 

 

Ansprechpartnerin:

Tanja Gabler

Stv. Pressesprecherin


Pressemitteilung-Nr. 11/26
Ansprechpartner
Prinzregentenstraße 28, 80538 München