MÜNCHEN Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat das neue Bayerische Ladenschlussgesetz als gute Chance für die Attraktivitätssteigerungen von Innenstädten im Freistaat gelobt.
Aiwanger: "Zwar hat unsere dritte Umfrage zur aktuellen Lage und Entwicklung der bayerischen Innenstädte ergeben, dass sich die Leerstandssituation in unseren Städten verschlechtert hat. Unsere Innenstädte müssen aber lebendige Orte für Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft bleiben. Dafür müssen wir moderne Technik nutzen und zugleich an den Problemen gemeinsam mit Kommunen, Händlern und Bürgern arbeiten. Mit dem neuen Ladenschlussgesetz geben wir Kommunen und Handel ein neues Instrument an die Hand, die Innenstädte zu beleben.“
Zum dritten Mal nach 2022 und 2023 hatte das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie zur Bewertung der aktuellen Lage eine Online-Umfrage unter den bayerischen Kommunen und Stadtmarketingorganisationen durchgeführt.
Die Befragung zeigt, dass es neben zusätzlichen Leerständen in Bayerns Städten auch negative Tendenzen bei der Sicherheit und Sauberkeit der Innenstädte gibt. Gleichzeitig ergreifen die Kommunen in Bayern aber auch vielfältige Maßnahmen zur Belebung und Attraktivitätssteigerung der Innenstädte: Sie investieren in die Gestaltung öffentlicher Räume, fördern den Ausbau digitaler Angebote, wirken Leerständen durch Umnutzungskonzepte entgegen und unterstützen den innerstädtischen Handel durch gezielte Aktionen.
Viele Leerstände werden inzwischen als Ausstellungsräume für Künstler und Kreative oder als neuer Wohnraum genutzt. Die Kommunen ergreifen verstärkt auch Maßnahmen wie die Ansprache von Immobilienbesitzern, die systematische Erfassung der Leerstände in Datenbanken und die Förderung der Umnutzung.
Förderprogramme der Bayerischen Staatsregierung, des Bundes und der Europäischen Union werden von vielen bayerischen Kommunen in Anspruch genommen, um die Attraktivität ihrer Innenstädte zu steigern und sind damit eine wichtige Säule bei der Entwicklung der Innenstädte.
Die Ergebnisse der Befragung finden Sie unter Handel - Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.
Ansprechpartner:
Jürgen Marks
Leiter Pressereferat
Pressemitteilung-Nr. 335/25