Technologiepolitik

Ziele bayerischer Technologiepolitik

Für ein rohstoffarmes Land wie Bayern sind Forschung und Innovation die Schlüssel zur Sicherung von Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand:

  • Forschende Unternehmen wachsen schneller und sind in Krisenzeiten stabiler.
  • Gut vernetzte Unternehmen wachsen doppelt so schnell und sind innovativer.
  • Die forschenden kleinen und mittleren Unternehmen sind mit großem Abstand die erfolgreichsten durch bessere Differenzierung, Internationalisierung und mehr Know-how.
  • Forschungs- und Entwicklungs (FuE)-Investitionen und Wirtschaftswachstum sind positiv korreliert: Länder mit einer höheren FuE-Quote wachsen schneller.

Die Bayerische Staatsregierung hat sich deshalb in ihrer forschungs- und technologiepolitischen Gesamtstrategie das quantitative Ziel gesetzt, gemeinsam mit der bayerischen Wirtschaft den Anteil der Ausgaben für Forschung und Entwicklung am BIP bis zum Ende der Legislaturperiode auf 3,2% und bis zum Jahr 2020 auf 3,6% zu steigern.

Forschungs-, Technologie- und Innovationsstrategie der Bayerischen Staatsregierung

Übergreifendes Ziel bayerischer Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik ist es, Bayern eine Spitzenposition im Wettbewerb um die Innovationsführerschaft in Deutschland und Europa dauerhaft zu sichern.

Eine exzellente Forschungslandschaft, innovative Unternehmen, hervorragend qualifizierte Mitarbeiter und eine aktive Technologie-Gründerszene machen Bayern für die besten Köpfe attraktiv und schaffen ein kreatives Umfeld, soziale Sicherheit, Wohlstand und zukunftssichere, hochwertige Arbeitsplätze.

Das ressortübergreifende „Gesamtkonzept für die Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik der Bayerischen Staatsregierung“ PDF (2.0 MB) stellt den Rahmen staatlichen Handelns und die strategische Ausrichtung in Handlungsfeldern der Zukunft dar:

  • Optimierung der Rahmenbedingungen und der Infrastruktur
  • Gewinnung der besten Köpfe
  • Ausbau von Forschungseinrichtungen
  • Förderung des Technologie- und Wissenstransfers sowie der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
  • Stärkung der Cluster als Instrument zur offenen Innovationsförderung
  • Unterstützung von Unternehmensgründungen und Förderung einer Gründerkultur
  • Stärkung der Rahmenbedingungen für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Unternehmen
  • Verbesserung der Chancen um Fördermittel von Bund und EU
  • Förderung der Internationalisierung in Wissenschaft und Wirtschaft.