Erneuerbare Energien

Die Energiewende in Bayern ist gut vorangekommen. Zwischen 2010 und 2014 stieg der Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch um fast ein Viertel auf derzeit 18,8 Prozent. Im gleichen Zeitraum stieg der Anteil an der Bruttostromerzeugung um rund 40 Prozent auf aktuell 36,1 Prozent.

Bayern ist in Deutschland führend bei der Nutzung der Wasserkraft, Solarenergie, Geothermie sowie Umgebungswärme. Bei der Stromerzeugung aus Bioenergie erreicht Bayern Rang 2 unter den Ländern. Trotz des relativ windschwachen Binnenstandorts legte Bayern beim Zubau von Windenergieanlagen in den letzten Jahren kräftig zu und besetzte 2014 den 5. Rang im bundesweiten Ländervergleich.

Ziel der bayerischen Energiepolitik ist es, die erneuerbaren Energien auf allen Ebenen auszubauen. Bis 2025 wollen wir ihren Anteil an der Bruttostromerzeugung auf rund 70 Prozent steigern.  Für den Anteil der erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch wird ein Wert von 20 Prozent im Jahr 2025 angestrebt.
Der Erfolg beim Ausbau der erneuerbaren Energien wird künftig stärker an einer besseren Markt- und Systemintegration gemessen werden. Mit der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes im Jahr 2014 wurde ein erster Schritt in diese Richtung unternommen. Bayern hat sich an der Ausgestaltung aktiv beteiligt und konnte viele Interessen des Freistaats durchsetzen.

Die bundespolitischen Rahmenbedingungen, die im Wesentlichen durch das EEG festgelegt werden, müssen faire Wettbewerbsbedingungen zwischen den einzelnen Regionen sicherstellen. Um den Übertragungsbedarf in den Süden nicht zusätzlich zu erhöhen sowie Dezentralität und Akzeptanz der Energiewende zu erhalten, ist eine regionale Steuerung unerlässlich. Bayern legt zudem größten Wert auf Anbietervielfalt durch eine vorrangige Beteiligung von Kommunen und Bürgern.

Weitergehende Informationen erhalten Sie im Bayerischen Energieprogramm PDF (3.1 MB).