
Tschechische Republik
Die Tschechische Republik auf einen Blick
Bevölkerung
Stand: 2025
Handelsvolumen
Stand: 2025
BIP-Wachstum
Stand: 2025

Die Tschechische Republik und Bayern zusammenbringen
Leistungen unserer Wirtschaftsrepräsentanz
Markteintritt
Wir unterstützen bayerische Unternehmen beim Markteintritt und helfen bei der Ersterschließung von Chancen, Kundenbeziehungen und Projekten in der Tschechischen Republik.
Netzwerkaufbau
Wir verknüpfen Unternehmen durch gezielte Kontakte und Events mit relevanten Partnern in der Tschechischen Republik.
Standortinformation zur Tschechischen Republik
Wir helfen, passende Regionen, Rahmenbedingungen und Ansprechpartner in der Tschechischen Republik zu identifizieren.
Unterstützung von Ansiedlungsprojekten in Bayern
Wir unterstützen tschechische Unternehmen, die sich an einem Standort in Bayern niederlassen möchten.
Fragen? Wir sind für Sie da!

Zahlen und Fakten zur Tschechischen Republik
Tschechien ist seit 2004 EU-Mitglied und ist eines der reichsten Länder Mittel- und Osteuropas. Seit dem Beitritt stieg der Lebensstandard beinahe auf den EU-Durchschnitt, gemessen am BIP pro Kopf (Kaufkraftparität). Die Währung ist die Tschechische Krone (CZK).
Handelsbeziehungen zwischen Bayern und der Tschechischen Republik
*in Millionen Euro

In dieser Grafik sehen Sie die Ausfuhr aus Bayern in die Tschechische Republik und die Einfuhr aus der Tschechischen Republik nach Bayern. Zusätzlich wird das gesamte Handelsvolumen aus Export und Import dargestellt.
Wie ist die Wirtschaft Tschechiens strukturiert?
Die Tschechische Republik verfügt über eine hochentwickelte, exportorientierte Marktwirtschaft. Zu den wichtigsten Industriezweigen zählen die Chemie-, Maschinenbau-, Lebensmittel- und Metallurgieindustrie. Die bedeutendste Branche für den Export ist die Automobilproduktion, auf die ein erheblicher Teil des BIP entfällt. Der industrielle Sektor insgesamt macht fast ein Drittel der Wirtschaftsleistung aus und ist eng mit der deutschen Industrie verzahnt.
Die Arbeitslosenquote gehört zu den niedrigsten im EU-weiten Vergleich, was Tschechien zu einem Vorzeigebeispiel innerhalb der Europäischen Union macht. Regionale Unterschiede bestehen jedoch zwischen dem wirtschaftsstarken Großraum Prag und den Regionen im Norden und Osten des Landes. Die tschechische Politik bemüht sich, die wirtschaftlichen Außenbeziehungen des Landes stärker zu diversifizieren.
Welche Geschäftschancen bietet Tschechien?
Die Tschechische Republik ist für bayerische Unternehmen ein immer wichtigerer Geschäftspartner. Der starke Fokus auf den Fahrzeug- und Maschinenbau passt hervorragend zur Wirtschaftsstruktur im Freistaat und sorgt für einen regen Handelsaustausch. Besonders gefragt sind Lösungen, die beim Prozess der Automatisierung und der digitalen Vernetzung der Produktion helfen – dabei orientiert sich Tschechien an deutschen Erfahrungen und Normen.
Vor allem in den Großstädten Prag, Brno und Ostrava hat sich eine lebhafte Start-up-Szene entwickelt. Im Umfeld der Technischen Universitäten entstanden Unternehmen mit internationalem Fokus, die weltweit nach Geschäftspartnern suchen. Bei den Forschungsausgaben gehört Tschechien zu den Vorreitern in Mittelosteuropa. Viele bayerische Unternehmen nutzen bereits die hohe Ingenieursdichte und den Erfindergeist im Nachbarland, um neue Produkte entwickeln zu lassen. Die Delegation der Bayerischen Wirtschaft und die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer (DTIHK) engagieren sich intensiv für Innovation und Digitalisierung.
Interessant ist Tschechien auch für bayerische Handwerksbetriebe. Vor allem in Nischen wie dem hochwertigen Innenausbau oder dem Denkmalschutz sind deutsche Qualität, Service und Effizienz gefragt. Das steigende Einkommensniveau sorgt zudem für wachsendes Interesse an bayerischen Konsumgütern und Lebensmitteln.
Welche Wirtschaftsbeziehungen hat Tschechien zu Bayern und Deutschland?
Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Tschechien sind eng verknüpft. Deutschland ist der mit Abstand wichtigste Handelspartner des Landes. Umgekehrt zählt Tschechien zu den zehn größten Handelspartnern Deutschlands und ist nach Polen der zweitwichtigste Handelspartner in Mittel- und Osteuropa.
Die wichtigsten tschechischen Exportgüter entstammen den Bereichen Fahrzeugbau und Elektroprodukte. Deutschland exportiert seinerseits vor allem Produkte aus den Bereichen Fahrzeugbau, Maschinenbau und elektrische Ausrüstungen.
Bayern nimmt dabei eine wichtige Rolle ein: Der Freistaat macht nahezu ein Viertel des gesamten deutsch-tschechischen Außenhandels aus und ist damit unter den Bundesländern der wichtigste Handelspartner Tschechiens. Tschechien belegt im bayerischen Außenhandel einen der vorderen Plätze weltweit.
Heute pflegen über 3.000 bayerische Unternehmen Geschäftsbeziehungen nach Tschechien. Rund 350 davon sind mit Niederlassungen vor Ort vertreten, darunter viele mit eigenen Produktionsstätten. Auch in umgekehrter Richtung gibt es tschechische Investoren in Bayern.
„Bayern ist für Tschechien wirtschaftlich mit Abstand das wichtigste aller Bundesländer. Für bayerische Firmen wiederum ist Tschechien mittlerweile ein hochinteressanter Standort für die eigene Forschungs- und Entwicklungstätigkeit. Und: Auch die enge Zusammenarbeit auf politischer und kultureller Ebene hat sich zu einer echten, gelebten Partnerschaft entwickelt.“

Unsere Partner
Delegationsreisen
Das Bayerische Wirtschaftsministerium öffnet Unternehmen mit Delegationsreisen die Türen in neue Märkte.
Exportpreis Bayern
Das Bayerische Wirtschaftsministerium verleiht den Exportpreis jährlich an Unternehmen, die im Ausland erfolgreich sind.
Internationalisierung
Das Bayerische Wirtschaftsministerium bietet weitere Aspekte rund um den Themenbereich der Internationalisierung.











