
Kroatien
Kroatien auf einen Blick
Bevölkerung
Stand: 2025
Handelsvolumen
Stand: 2025
BIP-Wachstum
Stand: 2025

Kroatien und Bayern zusammenbringen
Leistungen unserer Wirtschaftsrepräsentanz
Markteintritt
Wir unterstützen bayerische Unternehmen beim Markteintritt und helfen bei der Ersterschließung von Chancen, Kundenbeziehungen und Projekten in Kroatien.
Netzwerkaufbau
Wir verknüpfen Unternehmen durch gezielte Kontakte und Events mit relevanten Partnern in Kroatien.
Standortinformation zu Kroatien
Wir helfen, passende Regionen, Rahmenbedingungen und Ansprechpartner in Kroatien zu identifizieren.
Unterstützung von Ansiedlungsprojekten in Bayern
Wir unterstützen kroatische Unternehmen, die sich an einem Standort in Bayern niederlassen möchten.
Fragen? Wir sind für Sie da!

Zahlen und Fakten zu Kroatien
Kroatien ist seit 2013 jüngstes EU-Mitglied und zugleich eines der am weitesten entwickelten Länder Südosteuropas. Das Land gilt zudem als das europäische Tor zum östlichen Balkan. Kroatien hat einen starken Dienstleistungssektor, der vor allem durch den Tourismus geprägt ist. Der Euro (EUR) ist seit 2023 die offizielle Währung Kroatiens.
Handelsbeziehungen zwischen Bayern und Kroatien
*in Millionen Euro

In dieser Grafik sehen Sie die Ausfuhr aus Bayern nach Kroatien und die Einfuhr aus Kroatien nach Bayern. Zusätzlich wird das gesamte Handelsvolumen aus Export und Import dargestellt.
Wie ist die Wirtschaft Kroatiens strukturiert?
Den größten Anteil am kroatischen BIP hat der Dienstleistungssektor. Als wichtigster Wirtschaftszweig gilt der Tourismussektor, der vorrangig auf die Küstenregion konzentriert ist. Im Norden und Osten des Landes besteht zudem eine lange Industrietradition, vor allem in den Bereichen Lebensmittel- und Getränkeindustrie, Maschinenbau und Metallverarbeitung, Pharmazie, Holzverarbeitung und Möbelproduktion sowie mit steigender Tendenz in der Informations- und Kommunikationstechnologie.
Zu den wirtschaftspolitischen Prioritäten zählen Strukturreformen zur Sicherung eines nachhaltigen Wirtschaftswachstums, die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit sowie die Verbesserung des Investitionsklimas. Kroatien profitiert zudem erheblich von umfangreichen EU-Struktur- und Investitionsfonds, die in großem Umfang investitionswirksam eingesetzt werden.
Welche Geschäftschancen bietet Kroatien?
Kroatien bietet eine Reihe von Geschäftschancen, die bereits von zahlreichen deutschen Unternehmen erkannt wurden. Viele meist mittelständische Unternehmen sind seit Jahren aktiv im Markt tätig und produzieren mit steigender Mitarbeiterzahl auch in hochtechnologischen Bereichen für den Weltmarkt.
Aufgrund seiner geografisch günstigen Lage und seiner gut ausgebauten Verkehrsinfrastruktur eignet sich Kroatien hervorragend als Logistikzentrum und Brücke zu den mittel- und osteuropäischen Ländern sowie über die Adria zum Mittelmeer. Weitere Standortvorteile sind motivierte und qualifizierte Arbeitskräfte sowie eine ausgeprägte wirtschaftliche und kulturgeschichtliche Verbundenheit zu Deutschland und dem deutschsprachigen Raum.
Vor dem Hintergrund der umfangreichen EU-Strukturmittel, die seit dem Beitritt zur Verfügung stehen, ergeben sich vielfältige Kooperationsmöglichkeiten – insbesondere in den Bereichen Umwelttechnik (Abfall-, Wasser- und Abwasserwirtschaft), Energie (einschließlich erneuerbarer Energien und Energieeffizienz), Infrastruktur (Bahn, Häfen, Telekommunikation), Tourismus sowie Land- und Ernährungswirtschaft. Als Beschaffungsmarkt kann Kroatien darüber hinaus in den Bereichen Maschinenbau, Metallverarbeitung, Elektrotechnik, Chemieindustrie und Kfz-Teile punkten.
Welche Wirtschaftsbeziehungen hat Kroatien zu Bayern und Deutschland?
Kroatien und Bayern pflegen enge politische, wirtschaftliche und kulturelle Kontakte. Zur engen Verbundenheit trägt bei, dass Kroatien als mitteleuropäisches Land historisch und kulturell tief in Europa verwurzelt ist. Auch die große Zahl kroatischer Staatsangehöriger in Bayern sowie die vielen bayerischen Touristen, die Kroatien jährlich besuchen, stärken die bilateralen Beziehungen.
Deutschland ist Kroatiens zweitwichtigster Handelspartner, und Bayern hat daran einen bedeutenden Anteil. Die bayerischen Ausfuhren nach Kroatien sind zuletzt deutlich gestiegen, ebenso die Einfuhren kroatischer Waren nach Bayern – ein Zeichen für die zunehmende Intensität der bilateralen Handelsbeziehungen.
Mehr als 1.360 bayerische Unternehmen pflegen Geschäftsbeziehungen mit Kroatien, zahlreiche davon sind bereits mit Niederlassungen oder eigenen Gesellschaften vor Ort vertreten. Kroatien hat sich dabei als attraktiver Investitionsstandort mit guter Anbindung an die Märkte Südost- und Mitteleuropas etabliert.
„Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Bayern und Kroatien sind von Vertrauen, Innovationskraft und einer engen europäischen Partnerschaft geprägt. Unsere Aufgabe ist es, Unternehmen zu vernetzen, neue Kooperationen zu fördern und bayerische Unternehmen beim erfolgreichen Markteintritt in Kroatien zu begleiten.“

Unsere Partner
Delegationsreisen
Das Bayerische Wirtschaftsministerium öffnet Unternehmen mit Delegationsreisen die Türen in neue Märkte.
Exportpreis Bayern
Das Bayerische Wirtschaftsministerium verleiht den Exportpreis jährlich an Unternehmen, die im Ausland erfolgreich sind.
Internationalisierung
Das Bayerische Wirtschaftsministerium bietet weitere Aspekte rund um den Themenbereich der Internationalisierung.











