Die bayerischen Industrie- und Handelskammern (BIHK) und der Umweltcluster Bayern (UCB) widmen sich in diesem Jahr intensiv dem Thema "Unternehmen und Infrastrukturen klimaresilient gestalten". Mit gemeinsamen Aktionen und Veranstaltungen erfahren Unternehmen, warum es erforderlich ist, sich frühzeitg und ganzheitlich mit den Chancen und Herausforderungen des Klimawandels auseinanderzusetzen und wie das eigene Unternehmen effizient resilient für die Zukunft aufgestellt werden kann.
Die Folgen des Klimawandels sind auch in Bayern zunehmend spürbar und beeinflussen immer stärker den Unternehmensalltag. Extremwetter wie Hochwasser, Hitze oder Starkregen kann Gebäude, Anlagen, Beschäftigte und Lieferketten belasten. Gleichzeitig verändern sich Anforderungen bei Versicherungen, Finanzierung und Berichterstattung. Eine wirksame Anpassung erfordert daher eine frühzeitige und strukturierte Auseinandersetzung mit klimabezogenen Risiken.
In einem Beitrag der IHK München und Oberbayern werden die wachsenden physischen Risiken des Klimawandels für Unternehmen, wie Hitze, Dürre, Starkregen und Überschwemmungen, sowie deren betriebliche Auswirkungen beschrieben. Ausgangspunkt für Schutz und Anpassung ist eine systematische Analyse klimatischer Gefährdungen im eigenen Standortumfeld und in den Lieferländern. Darauf aufbauend gilt es geeignete Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen. Neben den baulichen und organisatorischen Schutzmaßnahmen sind die Einbindung von Mitarbeitenden, Lieferkettenpartnern und der eigenen Kundschaft in die Klimaanpassung zentrale Bausteine. Gleichzeitig können durch frühzeitige Anpassungsmaßnahmen Innovationen angestoßen, neue Geschäftsfelder erschlossen und Wettbewerbsvorteile durch nachhaltige und zukunftsfähige Unternehmensstrategien erzielt werden.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Umweltclustes Bayern.


