Digitales Dorf Bayern

Ziel des Projektes Digitales Dorf Bayern ist es, Potentiale, die sich durch die Digitalisierung bieten, aufzugreifen und in Modellregionen umzusetzen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie die Versorgung ländlicher Räume mit Hilfe von neuen Informations- und Kommunikationstechnologien unterstützt und damit die Zukunftsfähigkeit dieser Räume gesichert werden kann.

Projekt „Digitales Dorf Bayern“
Das Projekt „Digitales Dorf Bayern“ entwickelt modellhafte Zukunftsstrategien, die auch in anderen Regionen zum Einsatz kommen können.

Zu den beiden bereits laufenden Modellprojekten – in der Steinwald-Allianz sowie im Gemeindeverbund Spiegelau-Frauenau – wurde im Alpenraum ein weiteres Modellprojekt ins Leben gerufen. Den Teilnahmewettbewerb zum „Digitalen Alpendorf“ hat die Regionalinitiative Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) und Ökomodellregion „Waginger See – Rupertiwinkel“ gewonnen.

Mit einem Sonderprojekt „Digitale Hörnerdörfer Allgäu“ plant die Bayerische Staatsregierung zudem ein Vorhaben mit einem Themenschwerpunkt im Bereich Tourismus. Dieses Projekt befindet sich in der Konzeptionsphase und soll parallel zum „Digitalen Alpendorf“ ab Anfang 2019 umgesetzt werden.

Mit einer Community „Digitales Dorf“ soll zudem der Erfahrungsaustausch zwischen allen interessierten Gemeinden unterstützt werden. Hierfür werden digitale Kommunikationskanäle bereitgestellt, über die sich Gemeinden informieren, austauschen und zum Beispiel über einen Online-Atlas auch präsentieren können.

Die Modellprojekte des Digitalen Dorfs werden betreut und wissenschaftlich begleitet vom Technologie Campus Grafenau der Technischen Hochschule Deggendorf sowie dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen. Zudem sind die Hochschule Rosenheim und die Hochschule Kempten in regionale Projekte eingebunden. Im Rahmen der Projekte sollen lebensnahe Best Practices geschaffen werden, um aufzuzeigen, wie die Attraktivität des ländlichen Lebensraums signifikant gesteigert werden kann. Mitte 2018 sollen bereits erste konkrete Maßnahmen in den zwei ersten Modellregionen umgesetzt sein.