Pressemitteilung

11.05.2017 | Außenwirtschaft

Freistaat übernimmt aktiven Part bei der Neuen Seidenstraße

Pschierer: "Bayern kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass die Seidenstraße mit neuem Leben erfüllt wird"

 

PEKING   Bei den Gesprächen zwischen der bayerischen Regierungsdelegation mit dem Vizepremierminister der Volksrepublik China, Herr MA Kai, wurde eine engere Zusammenarbeit bei der Initiative "Neue Seidenstraße - One Belt - One Road" vereinbart. Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer: „Mit dem Endpunkt Nürnberg ist Bayern schon heute ein wichtiger Abschnitt der Seidenstraße. Für die bayerische Wirtschaft stellt die direkte Zugverbindung aus Chengdu eine interessante Alternative zum See- und Luftweg dar. Wir wollen diese wichtige Handelsroute stärken und damit unsere wirtschaftlichen Beziehungen mit China weiter ausbauen. Gemessen am Export ist China schon heute unser wichtigster Handelspartner hintern den USA. Bei den Importen liegt das Land ebenfalls auf Platz 2.“ Die bayerische Wirtschaft begrüße die Initiative ausdrücklich. Da sich in zahlreichen Ländern derzeit protektionistischen Tendenzen abzeichneten, werde der asiatisch-pazifische Raum und insbesondere China zunehmend wichtiger für den globalen Freihandel.

 

Pschierer betont aber noch einen weiteren Aspekt der Initiative. „Mit der neuen Seidenstraße stärken wir nicht nur den Handel zwischen Bayern und China. Wir können auch einen entscheidenden Beitrag zum Gelingen des Projekts leisten. In Sachen Infrastruktur, Logistik und Bau haben bayerische Unternehmen viel zu bieten. Diese Fähigkeiten bringen wir gerne beim Ausbau der neuen Seidenstraße ein“, so der Staatssekretär.

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Pressemitteilung-Nr. 93/17