Pressemitteilung

17.02.2017 | Technologiepolitik

Unterzeichnung des deutsch-französischen Vertrages über die Klimamission MERLIN

Pschierer: "Auftrag an Airbus im Rahmen der deutsch-französischen Raumfahrtmission MERLIN stärkt den internationalen Technologiespitzenstandort Bayern"

 

MÜNCHEN   Die beiden Entwicklungspartner, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Airbus, unterzeichnen heute bei Airbus Defence and Space am Standort Ottobrunn bei München den Vertrag über die Klimamission MERLIN (Methane Remote Sensing LIDAR Mission). Wie Bayerns Wirtschafts- und Technologiestaatssekretär Franz Josef Pschierer während der Vertragsunterzeichnung erklärt, soll das deutsch-französische Kleinsatellitenprojekt ab dem Jahr 2021 Erkenntnisse über die Konzentration des Treibhausgases Methan in der Erdatmosphäre liefern. Große Teile der deutschen Investitionen für den Bau der Messeinrichtungen – rund 90 Millionen Euro – vergeben durch das DLR, fließen an die deutschen Airbus Defence and Space Standorte Ottobrunn und Friedrichshafen. Pschierer betont insbesondere den bayerischen Anteil: „Wichtige Komponenten der für die Mission MERLIN erforderlichen Technologie stammen aus bayerischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Das zeigt: Bayern ist im Bereich Luft- und Raumfahrt internationale Spitze. Wir haben exzellente wissenschaftliche Einrichtungen und innovative Hightech-Unternehmen. Mit der heutigen Vertragsunterzeichnung schreiben wir die Erfolgsgeschichte Raumfahrt in Bayern fort. Allein am Airbus-Standort in Ottobrunn werden im Zuge der Mission zahlreiche hochqualifizierte Arbeitsplätze im Freistaat gesichert und geschaffen“.

 

Schon heute sind in Bayern rund 65.000 Menschen in der Raumfahrt beschäftigt und erwirtschaften einen jährlichen Umsatz von rund 10 Milliarden Euro. Neben hervorragenden wissenschaftlichen Einrichtungen deckt der Freistaat die gesamte Wertschöpfungskette der Branche vom starken Mittelständler und Zulieferer bis hin zum internationalen Großkonzern ab und ist damit ein wichtiger Wachstumsmotor für das Hochtechnologieland Bayern.

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Pressemitteilung-Nr. 29/17