Pressemitteilung

08.11.2017 | Medien

Verleihung des Bayerischen Buchpreises 2017

Aigner: "Mit dem Bayerischen Buchpreis würdigen wir besondere Bücher und sprechen den Autoren unsere Anerkennung aus"

MÜNCHEN   Bereits zum vierten Mal wurde gestern der Bayerische Buchpreis in der Allerheiligen-Hofkirche vergeben. Bayerns Wirtschafts- und Medienministerin Ilse Aigner: „Bücher sind ein Kulturgut. Jeder Mensch besitzt zumindest ein Buch, das ihm besonders am Herzen liegt. Und jedes Jahr kommen neue Bücher hinzu, die sich aus der Masse an Neuerscheinungen herausheben. Mit dem Bayerischen Buchpreis würdigen wir diese besonderen Bücher und sprechen den Autoren unsere Anerkennung aus.“

 

Mit dem Bayerischen Buchpreis werden deutschsprachige Neuerscheinungen in den Kategorien ,Sachbuch‘ und ,Belletristik‘ ausgezeichnet. Zudem wird ein Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten für das Lebenswerk eines Schriftstellers vergeben. In der Kategorie ,Sachbuch‘ ging der Bayerische Buchpreis 2017 an Andreas Reckwitz für ‚Die Gesellschaft der Singularitäten‘. Zum Strukturwandel der Moderne‘ (Suhrkamp). In der Kategorie ,Belletristik‘ an Franzobel für ‚Das Floß der Medusa ‘ (Zsolnay). Mit dem Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten wurde in diesem Jahr Tomi Ungerer ausgezeichnet, der den Preis persönlich entgegen nahm. Aigner:  „Tomi Ungerer hat uns mit kindlichem, aber nie naivem Witz und in vielerlei Gestalten seine Botschaft der Offenheit und Toleranz nähergebracht. Er ist ein präziser Kartograph der unterschiedlichsten Lebenswelten unserer westlichen Kultur. Dabei gibt Tomi Ungerer aber keine festen Wege vor. Er lädt vielmehr sein Publikum ein, eigene Wege zu gehen. So, wie er es zeitlebens getan hat. Dafür verdient Tomi Ungerer unsere Anerkennung und deswegen bekommt er heute völlig zu Recht den Ehrenpreis für sein schriftstellerisches Lebenswerk.“

 

Dotiert ist der Bayerische Buchpreis mit jeweils 10.000 Euro. Die Preisträger erhalten zudem eine Preisfigur aus der Porzellanmanufaktur Nymphenburg in Form eines Löwen. Nominierte Autorinnen und Autoren, die nicht ausgezeichnet werden, erhalten 2.000 Euro. Der Bayerische Buchpreis ist seit 2014 der Nachfolger des Buchpreises Corine. Er wurde vom Landesverband Bayern des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels initiiert und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie unterstützt. Eine hochkarätige dreiköpfige Jury ermittelt in einer öffentlichen Jurysitzung die Preisträger.

 

Nähere Einzelheiten, insbesondere zu den Nominierten und der Ehrenpreisträgerin, sind unter www.stmwi.bayern.de/service/wettbewerbe/bayerischer-buchpreis zu finden. Der Bayerische Rundfunk stellt während der Veranstaltung unter folgendem Link einen Live-Stream zur Verfügung: www.br.de/themen/kultur/bayerischer-buchpreis-136.html.

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Pressemitteilung-Nr. 179/17