Pressemitteilung

01.08.2017 | Wirtschaftspolitik / Arbeitsmarkt

Bayerns Wirtschaftsministerin Aigner zu den bayerischen Arbeitsmarktzahlen für Juli 2017

Aigner: "Wir müssen Betriebe in die Lage versetzen, in die Zukunft zu investieren"

 

MÜNCHEN   Die Hochstimmung auf dem bayerischen Arbeitsmarkt hält weiter an: „Mit einer Arbeitslosenquote von durchschnittlich 3,0 Prozent herrscht in Bayern den dritten Monat in Folge Vollbeschäftigung. Gegenüber dem Vorjahresmonat sank die Arbeitslosenquote sogar um 0,3 Prozentpunkte. Auch die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten bleibt mit über 5,4 Mio. auf Rekordniveau. Die Zahl der offenen Stellen hat mit über 122.000 sogar einen neuen Höchstwert erreicht. Vom Wachstum und Wohlstand in Bayern profitieren Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen“, sagt Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner.

 

Die Ministerin weiter: „Die Wirtschaft im Freistaat wächst und ist hoch innovativ. Das ist die Grundlage für unseren Erfolg. Damit bayerische Unternehmen auch in Zukunft wettbewerbsfähig sind und Arbeitsplätze schaffen, müssen wir sie in die Lage versetzen, in Zukunftstechnologien zu investieren.“ Aigner sieht in der Digitalisierung das größte Potential, aber auch die höchste Dringlichkeit: „Deshalb bin ich froh, dass unsere Initiativen auf dem Bereich der Digitalisierung – etwa der Digitalbonus – so gut angenommen werden. Dadurch können wir gerade im Mittelstand einen Innovationsschub auslösen.“

 

Mit Blick auf mögliche zukünftige Koalitionsverhandlungen im Bund sagt Aigner: „Ich halte es angesichts des enorm beschleunigten technischen Fortschrittes für unverzichtbar, die Förderung von Forschungs- und Entwicklungsausgaben auf Bundesebene endlich umzusetzen.“

 

In den bayerischen Regierungsbezirken lagen die Arbeitslosenquoten zwischen 2,6 Prozent in der Oberpfalz und 3,7 Prozent in Mittelfranken und somit überall weit unter dem Bundesdurchschnitt von 5,6 Prozent.

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Pressemitteilung-Nr. 132/17