Pressemitteilung

04.07.2017 | Energiepolitik

Energiedialog wird fortgeführt

Aigner: "Wichtige Zukunftsfragen der Energiewende mit den Experten der ‚Plattform Energie

 

MÜNCHEN   Das Bayerische Wirtschafts- und Energieministerium führt den Energiedialog Bayern fort und hat über 80 Teilnehmer zur fünften Sitzung der ‚Plattform Energie‘ eingeladen. Bayerns Energieministerin Ilse Aigner: „In der nächsten Legislaturperiode des Bundestages wird es darum gehen, Richtungsentscheidungen für einen starken Energie- und Industriestandort Deutschland zu treffen. Bereits heute diskutieren wir wichtige Zukunftsfragen der Energiewende mit den versammelten Experten, von deren Sachverstand und großen Erfahrungsschatz wir nur profitieren können.“

 

Die Veranstaltung wird von den Leitern der Abteilungen ‚Energiepolitik, Energieinfrastruktur‘ und ‚Erneuerbare Energien, Energieeffizienz‘ im Bayerischen Wirtschaftsministerium geleitet. Auf der Tagesordnung der Sitzung stehen zwei Kernfragen der künftigen Energiepolitik: ‚Wie kann die Digitalisierung dazu beitragen, die stark schwankende Energieerzeugung mit der Nachfrage zusammenzubringen‘ und ‚Wie können wir neben der Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit die Bezahlbarkeit von Energie gewährleisten‘?

 

Aigner: „Die Digitalisierung ermöglicht nahezu eine Echtzeitabstimmung. Mit ihrer Hilfe können wir Stromerzeugung, -speicherung und -verbrauch netzdienlich und angebotsorientiert gestalten. Dieses Potenzial wollen wir nutzen.“ Die technische Grundlage bilden intelligente Messsysteme (sog. ‚Smart Meter‘).

 

„Die Bezahlbarkeit der Strompreise ist energie- und industriepolitisch eine unserer größten Herausforderungen“, so die Energieministerin weiter. „Wir müssen die erneuerbaren Energien möglichst vollständig in den Markt und das Energiesystem integrieren, ohne unsere Zubauziele zu gefährden. Dazu ist es notwendig, die Förderung der Stromerzeugung aus Erneuerbare-Energien-Anlagen auf eine neue Basis zu stellen. Ich erwarte, dass die dann neu gewählte Bundesregierung dieses Thema im Herbst zügig und entschlossen in Angriff nimmt.“

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Pressemitteilung-Nr. 115/17