Pressemitteilung

20.12.2016 | Technologiepolitik

Unterschleißheim wird neuer Standort des BMW-Forschungs- und Entwicklungszentrums im Bereich ‚Autonomes Fahren'

Aigner: "Neues F&E-Zentrum für ‚Autonomes Fahren' der BMW Group in Unterschleißheim baut Technologieführerschaft Bayerns in diesem Bereich aus und stärkt Innovationsstandort insgesamt"

 

MÜNCHEN   Die BMW Group hat bekannt gegeben, dass Unterschleißheim der Standort des neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums für ‚Autonomes Fahren‘ wird. Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner: „Die Entscheidung der BMW Group, das Forschungs- und Entwicklungszentrums für ‚Autonomes Fahren‘ in Unterschleißheim anzusiedeln, ist ein klares Zeichen für den Technologiestandort Bayern. Das Unternehmen findet hier ein innovatives Umfeld und herausragende Kooperationspartner aus Wirtschaft und Wissenschaft vor. Beim Thema ‚Autonomes Fahren‘ haben wir bereits Akzente gesetzt: Das Wirtschaftsministerium fördert im Rahmen des Projekts ‚Vernetzte Mobilität‘ verschiedene Vorhaben von Fraunhofer-Einrichtungen, gemeinsam mit BMW und Siemens das Projekt ‚Connected Mobility Lab‘, oder mit der Technischen Universität München das Projekt ‚TUM Living Lab Connected Mobility‘. Die Zukunft der Mobilität nimmt gerade in einem Auto-Land wie Bayern einen großen Stellenwert ein und wird von mir konsequent vorangetrieben. Daher werden wir auch die Forschung und Entwicklung im neuen Zentrum von BMW aufmerksam begleiten und unterstützen“.

 

Hintergrund ist die Ankündigung von BMW, bis 2021 mit dem autonom fahrend, elektrisch und voll vernetzten Fahrzeug BMW iNEXT auf den Markt zu kommen. Die bisher bei BMW in diesem Bereich tätigen 600 Mitarbeiter sollen im Zuge der Ansiedlung in Unterschleißheim auf über 2.000 aufgestockt werden. Das Zentrum umfasst neben Büros und Werkstätten, auch Mess- und Prüfstände. Geplant ist außerdem die Ansiedlung von engen Entwicklungspartnern.

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Pressemitteilung-Nr. 246/16