Pressemeldung

06.08.2020 | Automobilbranche

Wirtschaftsminister unterstützt Weils Forderung nach Hilfen für Autobranche

Aiwanger: "Viele Autozulieferer im Überlebenskampf - alle modernen Antriebe fördern"

MÜNCHEN   Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger unterstützt die von Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil gegenüber der Wirtschaftswoche geäußerte Forderung nach gezielten Bundeshilfen für die Automobilbranche, um damit auch die oftmals kleinen und mittleren Automobilzulieferer zu retten. Aiwanger erneuert seine Forderung nach einer Innovationsprämie als Kaufanreiz für alle modernen Antriebe, nicht nur für batteriebetriebene Autos: „Viele Zulieferunternehmen befinden sich im Überlebenskampf, weil der Absatz an Neuwägen stockt. Bayerns Leitindustrie Automobilbau mit mehr als 200.000 Beschäftigten und einer Wertschöpfung von deutlich über 100 Milliarden Euro braucht einen Schub, der Bund muss handeln. Gezielte Kaufanreize stärken die Binnennachfrage nach Neuwägen und kurbeln die Produktion bei den Herstellern an. Das stabilisiert auch die Auftragslage der Zulieferbetriebe und verschafft ihnen die so dringend benötigte Luft zum Atmen.“ Über 80 Prozent der Kunden wollen derzeit weiterhin einen modernen Verbrenner kaufen. Der Anteil der reinen batteriebetriebenen Autos im Verkauf liegt unter fünf Prozent. 

 

Pressekontakt
Thomas Assenbrunner
Stv. Pressesprecher
thomas.assenbrunner@stmwi.bayern.de


Pressemitteilung-Nr. 217/20