Pressemeldung

03.07.2020 | Energiepolitik

Kohleausstiegsgesetz und Förderung für Kraft-Wärme-Kopplung beschlossen

Aiwanger: "Kraft-Wärme-Kopplung ist wichtige Alternative zu Atom und Kohle"

MÜNCHEN Nach intensiven Verhandlungen auf Bundesebene wurde heute das Kohleausstiegsgesetz verabschiedet. Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat sich im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens vehement für Förderverbesserungen für so genannte Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen eingesetzt und bereits letztes Jahr Road-Shows zur Information über die Chancen von KWK abgehalten. Diese Kraftwerke sind besonders effizient, da sie die dezentrale Erzeugung von Strom mit der Nutzung der dabei anfallenden Wärme verbinden und gleichzeitig den Einsatz CO2-neutraler Energieträger und Verfahren ermöglichen.

Gerade für kleinere dieser Kraftwerke – wie sie zum Beispiel in Ein- und Mehrfamilienhäusern zum Einsatz kommen – hat der Bund nun auf den letzten Metern noch deutliche Verbesserungen bei der Förderung vorgesehen. In der Folge wird sich etwa die Amortisationsdauer für diejenigen Anlagen, die Strom in das öffentliche Netz einspeisen, gegenüber den ursprünglichen Vorschlägen erheblich reduzieren.

Staatsminister Aiwanger: „Mein Ziel ist es, dass alle Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen, die sich aktiv an der Energiewende beteiligen wollen, bestmögliche Investitionsbedingungen vorfinden. Ich freue mich daher, dass im Rahmen des Kohleausstiegsgesetzes die Förderbedingungen für hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen noch einmal wesentlich verbessert wurden. Auch vor diesem Hintergrund sehe ich uns auf einem guten Weg, die Kraft-Wärme-Kopplung in Bayern und ganz Deutschland weiter voranzubringen.“ Das Bayerische Wirtschaftsministerium unternimmt auch künftig verstärkte Anstrengungen, um den Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung auf breiter Ebene voranzutreiben - von Privatpersonen über den Mittelstand und Kommunen bis hin zur Industrie. Als Energieträger kommt dabei heute überwiegend Erdgas zum Einsatz, Aiwanger drängt aber auf die künftige verstärkte Nutzung von grünem Wasserstoff, der ausschließlich mit Erneuerbaren Energien produziert wird.

 

Ansprechpartnerin: 

Katrin Nikolaus

stv. Pressesprecherin

 

katrin.nikolaus@stmwi.bayern.de


Pressemitteilung-Nr. 166/20