Pressemeldung

11.05.2020 | Coronakrise

Starke Nachfrage nach LfA-Schnellkrediten

Aiwanger: "Ein passgenaues Produkt für bayerische Kleinunternehmen"

MÜNCHEN  Die Schnellkredite der LfA-Förderbank Bayern für Kleinunternehmen werden stark nachgefragt. Knapp eine Woche nach dem Start wurden bereits 57 Schnellkredite mit einer Summe von 2,6 Millionen Euro beantragt und auch sofort genehmigt.

 

"Der Schnellkredit ist ein passgenaues Produkt für viele Unternehmer zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen in der Coronakrise, welches unsere Förderbank anbietet. Es ergänzt die Bundes-Schnellkredite und unterstützt unsere Firmen. Wir erwarten in den nächsten Wochen eine weiter ansteigende Nachfrage. Ich hoffe, dass wir damit vielen Betrieben gezielt über die Krise helfen können, bis die Konjunktur endlich wieder anspringt und die Corona-Maßnahmen weiter gelockert werden können", erklärt Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger.

 

Der LfA-Schnellkredit ist ein Angebot an bayerische Kleinunternehmen. Firmen bis zu fünf Mitarbeitern erhalten maximal 50.000 Euro, bis zu zehn Mitarbeitern maximal 100.000 Euro. Corona-Soforthilfe wird von der Höchstsumme des Kredits abgezogen. Die Kreditlaufzeit beträgt fünf oder zehn Jahre. Die Zinsen sind auf jährlich drei Prozent festgelegt. Der Schnellkredit ist jederzeit rückzahlbar und es wird keine Sicherheit des Kreditnehmers gefordert. Der Freistaat Bayern bürgt zu 100 Prozent der Kreditsumme.

 

Bei größeren Firmen ab elf Mitarbeitern greifen die Schnellkredite der deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Sie sind zu ähnlichen Konditionen verfügbar. Firmen mit bis zu 50 Mitarbeitern erhalten maximal 500.000 Euro. Unternehmen von 51 bis 250 Mitarbeiter können maximal 800.000 Euro beantragen.

 

Jürgen Marks

Leiter Pressereferat


Pressemitteilung-Nr. 117/20