Pressemeldung

20.03.2020 | Corona-Krise

Erste Soforthilfe-Auszahlung auf den Konten bayerischer Unternehmen

Aiwanger: "Wir haben darauf gedrängt, die Prozesse zu beschleunigen"

MÜNCHEN  Die ersten Überweisungen des Förderprogramms Soforthilfe Corona sind heute auf den Konten von kleinen und mittleren Unternehmen eingegangen, die das Antragsformular eingereicht haben. Bayerns Wirtschaftsminister Aiwanger: "Wir haben bei Banken und Sparkassen darauf gedrängt, die Prozesse zu beschleunigen. Dadurch ist die rasche Auszahlung möglich geworden. In großem Umfang wird das Geld im Laufe der kommenden Woche bei Freiberuflern und Unternehmen ankommen. Mittlerweile haben wir mehrere Zehntausend Anträge mit einem gesamten Finanzvolumen von mehreren 100 Millionen Euro.“

 

Bayerns Wirtschaftsministerium hatte das Förderprogramm erst am Mittwoch (18. März 2020) aufgelegt. Es richtet sich an Freiberufler, Selbstständige, kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern in Bayern. Die Soforthilfe wird gestaffelt und soll schnell und unbürokratisch ausbezahlt werden, damit die kleinen Betriebe kurzfristig liquide bleiben. Die Staffelung: bis fünf Mitarbeiter 5.000 Euro, bis zehn Mitarbeiter 7.500 Euro, bis 50 Mitarbeiter 15.000 Euro, bis 250 Mitarbeiter 30.000 Euro.

 

Ziel ist es, die Liquidität zu sichern, sofern die Freiberufler oder Firmen über keine Rücklagen verfügen. Aiwanger: "Man muss im Antrag versichern, dass man über keine liquiden Mittel mehr verfügt. Wer also Geld, Gold oder Aktien besitzt, ist nicht berechtigt. Das wird nicht sofort geprüft. Sollte sich dies im Nachhinein aber herausstellen, müsste die Soforthilfe zurückbezahlt werden."

 

Bearbeitet werden die Anträge von den jeweiligen Bezirksregierungen sowie der Stadtverwaltung München. Alle Informationen finden Sie auf der Website des Bayerischen Wirtschaftsministeriums. 

 

Link: Soforthilfe Corona

 

Betriebe mit größerem Finanzbedarf sollen auf alle Fälle bei ihrer Hausbank einen Kredit beantragen.

 

Jürgen Marks

Leiter Pressereferat

 

 


Pressemitteilung-Nr. 69/20