Pressemeldung

17.09.2019 | Mobilfunk-Ausbau

Messungen belegen lückenhafte Mobilfunk-Versorgung auf bayerischen Autobahnen

Wirtschaftsminister Aiwanger: "Netzbetreiber müssen noch zulegen"

MÜNCHEN Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie hat mit eigenen Messungen Lücken in der Mobilfunkversorgung (LTE/4G) auf den Autobahnen im Freistaat dokumentiert. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: "Die Netzbetreiber haben zugesagt, bis Jahresende 2019 eine lückenlose Versorgung auf den Autobahnen zu gewährleisten. Sie müssen noch zulegen, um diese Vereinbarung zu erfüllen."

 

Die Messungen des IT-Beratungsunternehmens IK-T auf mehr als 2500 Autobahn-Kilometern belegen weiße Flecken in der LTE/4G-Mobilfunkversorgung auf Fernstraßen im Freistaat. Die Mobilfunkabdeckung der drei Netzbetreiber erreichen nach der Überprüfung mit einem kalibrierten Messsystem folgende Ergebnisse: Deutsche Telekom: 98 Prozent, Vodafone: 93 Prozent, Telefonica/O2: 71 Prozent.

 

Die Bundesnetzagentur hatte die Frequenzvergabe für das LTE/4G-Netz im Jahr 2015 an die drei Betreiber mit der Auflage gekoppelt, bis zum 1. Januar 2020 eine vollständige Versorgung der Bundesautobahnen sicherzustellen.

 

Wirtschaftsminister Aiwanger: "Wir packen an und ergreifen als erstes Bundesland die Initiative zur Beseitigung der Mobilfunk-Lücken. Die optimale Versorgung in Bayern ist für uns ein wichtiges Zukunftsthema. Die Netzbetreiber stehen im Wort, bis Jahresende ein lückenloses Netz anzubieten."

 

Bayerns Wirtschaftsministerium steht mit den Mobilfunkbetreibern im Dialog, um die Versorgung zu optimieren. Minister Aiwanger kündigte an: "Wir werden auch die Qualität der Netze an den ICE-Strecken überprüfen. Mobilfunk ist eine Lebensader des 21. Jahrhunderts. Ich will für unsere Bürger eine gute Netzqualität zu wirtschaftlichen Preisen erreichen."

 

Die detaillierten Ergebnisse der Nachmessungen auf Autobahnen finden Sie auf unseren Grafiken:

www.stmwi.bayern.de/mobilfunk/

 

Jürgen Marks

Leiter Pressereferat

 


Pressemitteilung-Nr. 278/19