Pressemeldung

29.08.2019 | Handwerk

Bayerns Wirtschaftsminister zur Entwicklung des bayerischen Handwerks

Aiwanger: "Handwerk ist Motor des Wirtschaftsstandorts Bayern"

MÜNCHEN   Handwerksbetriebe freuen sich über eine gute Auftragslage. In einer aktuellen Umfrage des Bayerischen Handwerkstags bewerten mindestens 94 Prozent der Betriebe ihre Geschäftslage als gut oder befriedigend. Die Auftragslage im Handwerk ist hervorragend. „Das Handwerk ist Motor des Wirtschaftsstandorts Bayern und sichert die Binnenkonjunktur gerade auch in Zeiten konjunktureller Verunsicherung. Als Wirtschaftsminister bin ich glücklich über unser starkes Handwerk und werde auch künftig alles tun, um dessen Kraft weiter zu steigern“, so Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger.

 

Handwerksunternehmen beschäftigen rund 13 Prozent aller Erwerbstätigen in Bayern und hat derzeit viele offene Lehrstellen anzubieten. Unter den Lehrlingen finden sich immer mehr mit mittleren und höheren Schulabschlüssen. Aiwanger bewertet diese Entwicklung positiv: „Handwerksberufe werden wieder neu entdeckt – auch von Abiturienten. In 2019 ist damit zu rechnen, dass der Anteil an Abiturienten die 10 Prozentmarke übersteigt.“ Das Handwerk besucht aktiv Gymnasien und informiert die Schüler über ihre möglichen Zukunftsperspektiven als Handwerker. Zwischen dem Bayreuther Wirtschaftswissenschaftlichen und Naturwissenschaftlich-technologischen Gymnasium, der Handwerkskammer für Oberfranken und der Kreishandwerkerschaft Bayreuth ist so eine Kooperationsvereinbarung entstanden, mit dem Ziel Gymnasiasten tiefere Einblicke in das Handwerk zu geben und ihnen damit eine bessere Berufsorientierung zu ermöglichen.

 

Der Minister weiter: „Die Digitalisierung verändert den klassischen Handwerksberuf. Knowhow über IT-Systeme wird immer wichtiger. Wir brauchen daher gut ausgebildete Fachkräfte. Für eine positive Zukunftsperspektive benötigt diese aber gute Rahmenbedingungen. Daher setze ich mich beispielsweise für die Wiedereinführung der Meisterpflicht ein und unterstütze Unternehmen gezielt bei der Digitalisierung.“ Beispiele sind die Initiative ‚Handwerk Innovativ‘ oder der Digitalbonus.

 

Durch die Initiative ‚Handwerk Innovativ‘ wird der Einsatz von Hightech im Handwerk unterstützt, beispielsweise in den Bereichen Robotik, Mechatronik oder in der gesamten Digitalisierung. Mit dem Digitalbonus unterstützt die bayerische Staatsregierung kleine und mittlere Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer Prozesse und der Verbesserung ihrer IT. Aiwanger abschließend: „Die Bedeutung des Handwerks für eine funktionierende Gesellschaft ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Gerade auch in einer Zeit der Renditeorientierung und weltweiter Handelskonflikte sind die traditionellen Strukturen des Handwerks systemrelevanter als je zuvor.“

 

 

Dr. Aneta Ufert, stellv. Pressesprecherin
Tel.: 089 2162-2689
aneta.ufert@stmwi.bayern.de

 


Pressemitteilung-Nr. 259/19