Pressemeldung

13.12.2018 | Energiepolitik

Energiegipfel Bayern im Bayerischen Wirtschafts- und Energieministerium

Aiwanger: "Mit dem Energiegipfel starten wir die Energiewende in Bayern neu"

MÜNCHEN   Beim Energiegipfel Bayern diskutierten Vertreter von Verbänden, Energiewirtschaft, Kommunen, Wissenschaft und Politik über den bayerischen Neustart in der Energiewende. „Mit dem Energiegipfel Bayern starten wir die Energiewende 2.0 in Bayern. Die Energieversorgung der Zukunft ist umweltfreundlich und steht im Einklang mit den Interessen der Wirtschaft und Bevölkerung. Hierfür erarbeiten wir ein Gesamtkonzept“, so Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Aiwanger.

Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber hat auch am Energiegipfel Bayern teilgenommen. Er betont: „Klimaschutz und Energiewende sind untrennbar miteinander verbunden. Wir haben sehr ambitionierte Klimaziele, die wir kraftvoll umsetzen wollen. Wir werden dem Klimaschutz Verfassungsrang geben und ein eigenes Bayerisches Klimaschutzgesetz schaffen. Als starkes Industrieland hat Bayern hier eine Vorbildfunktion.“ Die Treibhausgasemissionen in Bayern sollen bis 2050 auf unter zwei Tonnen je Einwohner und Jahr reduziert werden.

Beide Minister sind sich einig: „Wir müssen raus aus der Kohle und rein in eine Energiewende vor Ort, die die Bürger mitnimmt. Denn Sonne und Wind stellen keine Rechnung. Kommunen und Bürger können die Energiewende in den Regionen aktiv mitgestalten. Das schützt das Klima und schafft Wertschöpfung vor Ort." Regionale Gaskraftwerke sind geeignete Alternativen, die zudem die Versorgungssicherheit stärken. Auf nationaler Ebene setzt sich Bayern daher für ein Anreizsystem ein, das den Zubau von Gaskraft im Süden rentabel gestaltet. Denn Bayern braucht nicht nur eine nachhaltige, sondern auch eine sichere und bezahlbare Energieversorgung.

Laut Aiwanger wird sich in den kommenden Jahren die bayerische Energiepolitik darauf konzentrieren, Erneuerbare Energien stärker auszubauen, die Stromnetzarchitektur intelligent zu gestalten, Speicher voranzubringen und Energieeinsparpotenziale stärker zu nutzen. Dafür werden in Folge des Energiegipfels vier Arbeitsgruppen eingerichtet, die Maßnahmen zu den jeweiligen Themenfeldern erarbeiten werden. Um die Energiewende neu auszurollen, werden wir parallel dazu die Landesagentur für Energie und Klimaschutz aufbauen.

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Pressemitteilung-Nr. 198/18