Aiwanger: "Barrierefreiheit funktioniert am besten, wenn sie mit gesundem Menschenverstand geplant und pragmatisch umgesetzt wird"
TRAUNSTEIN Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat die Pohlig GmbH in Traunstein besucht. Das Unternehmen zählt zu den bedeutendsten europäischen Anbietern für individuelle orthopädie- und rehatechnische Hilfsmittel und beschäftigt mehr als 600 Mitarbeiter. Bei einer Hausmesse präsentierte das Unternehmen gemeinsam mit sechs Partnerfirmen zudem praktische Lösungen für mehr Mobilität und Barrierefreiheit.
Aiwanger: „Pohlig verbindet Hightech, Handwerk und unternehmerische Stärke. Hier arbeiten hochqualifizierte Fachkräfte an individuellen Lösungen, die Menschen ganz konkret das Leben erleichtern. Vor allem Bahnsteige bilden oft eine unüberwindbare Hürde für Menschen in Rollstühlen. Umbauten dauern ewig, oder scheitern an Genehmigungen. Genau für solche Situationen brauchen wir pragmatische Lösungen - wie sie die Spezialisten bei Pohlig entwickeln.“
Auf der Hausmesse werden unter anderem Rampen-, Aufzugs- und Liftlösungen, elektrische Türschwellenbühnen sowie Treppensteigsysteme gezeigt. Der Minister lobte die pragmatischen Lösungen: „Barrierefreiheit funktioniert am besten, wenn sie mit gesundem Menschenverstand geplant und pragmatisch und unbürokratisch umgesetzt wird. Genau das sehen wir hier: Unternehmen entwickeln Lösungen, die funktionieren und am Markt gebraucht werden. Davon profitieren Menschen mit Behinderung genauso wie Ältere oder Familien. Und für unsere Unternehmen entstehen neue Märkte und Geschäftsmöglichkeiten.“
Im Rahmen seines Besuchs überreichte Aiwanger der Pohlig GmbH außerdem das staatliche Signet „Bayern barrierefrei“. Der Freistaat würdigt damit einen konkreten und beachtlichen Beitrag zur Barrierefreiheit. In der Firmenzentrale sorgen unter anderem ein ebenerdiger Eingang, ein barrierefreier Aufzug und Sanitärbereich sowie Behindertenparkplätze in Eingangsnähe für gute Zugänglichkeit.
Aiwanger: „Pohlig entwickelt nicht nur Lösungen für mehr Barrierefreiheit, sondern setzt Barrierefreiheit auch im eigenen Unternehmen um. Dafür gibt es heute das Signet ‚Bayern barrierefrei‘. Wir brauchen genau solche Unternehmen und engagierte Menschen, die hinschauen, anpacken und vernünftige Lösungen umsetzen. Pohlig geht hier mit gutem Beispiel voran.“
Mit dem Programm „Bayern barrierefrei“ unterstützt die Staatsregierung seit 2013 den Abbau von Barrieren in zahlreichen Lebensbereichen. Das Signet „Bayern barrierefrei“ ist eine Anerkennung für besonderes Engagement.
Ansprechpartnerin:
Dr. Aneta Ufert
Stv. Pressesprecherin
Pressemitteilung-Nr. 441/26




