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Aiwanger: "Innovativer Mittelstand stärkt den Wirtschaftsstandort Bad Neustadt a.d. Saale"

BAD NEUSTADT A. D. SAALE   Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat gemeinsam mit dem Ersten Bürgermeister Michael Werner und Landrätin Sonja Rahm die Unternehmen JOPP Holding GmbH und GANSHORN Medizin Electronic GmbH in Bad Neustadt a. d. Saale im Landkreis Rhön-Grabfeld besucht. Im Mittelpunkt standen die Entwicklung und Innovationskraft der Unternehmen sowie die aktuellen Herausforderungen für den Industriestandort. Bei JOPP informierte sich Aiwanger insbesondere über Robotik, Raumfahrt und den Einstieg in neue Geschäftsfelder im Bereich Verteidigung. Bei GANSHORN standen Investitionen am Standort, Medizintechnik und die internationale Geschäftstätigkeit im Fokus.

 

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Dass Unternehmen wie JOPP neue Geschäftsfelder in der Verteidigungsindustrie erschließen, ist angesichts der veränderten sicherheitspolitischen Lage nachvollziehbar und schafft neue Chancen für den Industriestandort Bayern. Gerade mittelständische Unternehmen bringen viel Know-how aus klassischen Industriebranchen mit, das sich auch für neue Anwendungen nutzen lässt. Dabei geht es nicht um einen beliebigen Kurswechsel, sondern um die Weiterentwicklung vorhandener Kompetenzen in Bereichen wie Robotik, Automatisierung und Hightech. Das ist eine Entwicklung, die wir als Wirtschaftsministerium konstruktiv begleiten. Entscheidend ist, dass Unternehmen in Bayern die Möglichkeit haben, in Zukunftstechnologien zu investieren, Innovationen voranzutreiben und sich neue Märkte zu erschließen. So stärken wir industrielle Wertschöpfung und qualifizierte Arbeitsplätze auch außerhalb der großen Ballungsräume.“

 

Bei der JOPP Holding GmbH tauschte sich Aiwanger mit der Geschäftsführung über industrielle Transformation und Innovationsförderung aus. Im Fokus standen Raumfahrt, Verteidigung und humanoide Robotik. Anschließend besuchte Aiwanger die GANSHORN Medizin Electronic GmbH. Der weltweit aktive Medizintechnikhersteller entwickelt und produziert am Standort Bad Neustadt und hat mit seiner neuen Firmenzentrale in den Standort investiert. Bei einem Rundgang informierte sich Aiwanger über das Unternehmen und seine Produkte. Bei JOPP empfing Geschäftsführer Martin Büchs den Wirtschaftsminister, bei GANSHORN Geschäftsführer Dr. Stefan Ponto.

 

Aiwanger: „GANSHORN investiert am Standort Bad Neustadt und hat dort eine neue Firmenzentrale aufgebaut – das ist in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein wichtiges Signal. Das Unternehmen zeigt, dass ein mittelständischer Hightech-Betrieb aus dem ländlichen Raum international erfolgreich sein und gleichzeitig am heimischen Standort wachsen kann. GANSHORN verbindet Entwicklung, Produktion und internationalen Vertrieb und steht damit für industrielle Wertschöpfung, die in Bayern entsteht und weltweit gefragt ist. Andere Unternehmen können sich daran orientieren: langfristig denken, in eigene Kompetenzen investieren und internationale Märkte im Blick behalten. Politik kann dafür gute Rahmenbedingungen schaffen – unternehmerische Entscheidungen und Investitionen müssen aber aus den Unternehmen selbst kommen.“

 

Der Besuch in Bad Neustadt zeigte zugleich die Vielfalt der wirtschaftlichen Entwicklung im Landkreis Rhön-Grabfeld. Die Unternehmen stehen dabei vor unterschiedlichen Herausforderungen und Chancen, von der Transformation bestehender Geschäftsmodelle und dem internationalen Wettbewerb bis hin zur Entwicklung neuer Technologien und Märkte. Der Freistaat setzt sich dafür ein, Investitionen und Innovationen zu erleichtern, Bürokratie abzubauen und die Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Regionen weiter zu stärken.

 

Ansprechpartnerin:
Viola Kemmer
Stv. Pressesprecherin


Pressemitteilung-Nr. 425/26
Ansprechpartner
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