Aiwanger: "Roboter packen dort an, wo Fachkräfte fehlen und die Arbeit besonders belastend ist"
KOLBERMOOR Das Münchner Robotik-Start-up sewts GmbH bringt beim Textilservice-Unternehmen Stangelmayer GmbH in Kolbermoor einen Roboter zur automatisierten Sortierung von Schmutzwäsche aus Krankenhäusern und Pflegeheimen zum Einsatz. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich vor Ort über die Technologie informiert.
Aiwanger: „Hier wird aus Hightech ein echter Problemlöser für den Mittelstand. KI und Roboter packen dort an, wo Fachkräfte fehlen und die Arbeit besonders belastend ist. Schmutzwäsche aus Krankenhäusern und Pflegeheimen von Hand zu sortieren, ist körperlich anstrengend und mit Kontaminationsrisiken verbunden. Der Roboter entlastet die Beschäftigten und macht den Betrieb gleichzeitig produktiver. Genau dafür brauchen wir Innovation.“
Das automatisierte Greifen und Sortieren von Textilien ist aufgrund ihrer ständig wechselnden Formen technisch anspruchsvoll. Das Start-up sewts kombiniert dafür künstliche Intelligenz, Bildverarbeitung und Robotik. Die Technologie entlastet Beschäftigte bei manuellen Arbeitsschritten und automatisiert Abläufe in industriellen Prozessen. Bayern Kapital investiert seit 1995 als Wagniskapitalgeber des Freistaats in junge, innovative Technologieunternehmen – so auch in sewts.
„Das Robotik-Start-up sewts ist ein Musterbeispiel für den Technologie- und Start-up-Standort Bayern kann. Ein junges Münchner Unternehmen entwickelt Spitzentechnologie und bringt sie bei einem bayerischen Mittelständler in die Praxis. Gerade angesichts des Fachkräftemangels müssen wir Automatisierung und Robotik stärker nutzen. Hier werden keine Arbeitsplätze vernichtet. Im Gegenteil: Die Technik hilft, Beschäftigte zu entlasten, Fachkräfte effizienter einzusetzen und Wertschöpfung in Bayern zu halten“, betonte Aiwanger.
Bis heute hat Bayern Kapital in rund 380 Technologie-Start-ups investiert. Das aktuelle Portfolio umfasst rund 120 Unternehmen. Insgesamt verwaltet Bayern Kapital ein Fondsvolumen von rund 1,2 Milliarden Euro.
Ansprechpartnerin:
Dr. Aneta Ufert
Stv. Pressesprecherin
Pressemitteilung-Nr. 420/26



