Aiwanger: "Humanoide Roboter sind unsere Chance, wieder wettbewerbsfähig zu werden"
MÜNCHEN Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger sieht in der Kombination aus Robotik und künstlicher Intelligenz einen „strategischen Zukunftsmarkt und die Chance, wirtschaftlich wieder wettbewerbsfähig zu werden“. Bei einem Besuch des Münchner Hightech-Unternehmens Agile Robots unterstrich er die Rolle Bayerns als eines der wichtigsten Robotik- und KI-Zentren Europas.
Aiwanger: „Humanoide Roboter werden ein wesentlicher Bestandteil einer leistungsstarken Wirtschaft und Gesellschaft. Roboter können dem Fachkräftemangel entgegenwirken, Menschen bei monotonen, gefährlichen oder körperlich belastenden Arbeiten unterstützen und die Effizienz von Betrieben erhöhen. Wir müssen jetzt alles daransetzen, diese Technologie in die breite Anwendung zu bekommen – in der Industrie, im Handwerk, im privaten Haushalt, im Medizinsektor, in der Landwirtschaft und so weiter. Wir müssen jetzt schnell in die Umsetzung kommen, um nicht den Anschluss zu verlieren.“
Das Münchner Hightech-Unternehmen Agile Robots entwickelt KI-gestützte Robotik insbesondere für industrielle Anwendungen. Dabei verbindet es künstliche Intelligenz mit Roboterarmen, mobilen Robotern und humanoiden Systemen wie Agile ONE. Das 2018 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit rund 3.500 Mitarbeiter und verfügt über ein großes Forschungs- und Entwicklungsteam. Neben seinem Hauptsitz in München unterhält Agile Robots ebenfalls Standorte in den USA, Indien und China.
Wirtschaftsminister Aiwanger lobte bei seinem Besuch die Innovationskraft des Unternehmens: „Agile Robots ist eine bayerische Erfolgsgeschichte mit internationaler Strahlkraft. Hier sehen wir, wie aus Forschung und Unternehmergeist eine Technologie entwickelt und vorangetrieben wird, die unsere industrielle Produktion entscheidend weiterbringen kann. Gerade ihre humanoiden Roboter können zu einem echten Gewinn für unsere Wirtschaft werden. Bayern zählt zu den wichtigsten Robotik- und KI-Zentren Europas – auch dank Unternehmen wie Agile Robots. Wir müssen diese Spitzenposition weiter stärken.“
Mit der Hightech-Agenda investiert der Freistaat rund 5,5 Milliarden Euro in Künstliche Intelligenz, Quantentechnologie, Mikroelektronik sowie Luft- und Raumfahrt. Das bayerische Wirtschaftsministerium stellt mit dem KI-Produktionsnetzwerk 46 Millionen Euro für moderne Forschungsinfrastruktur und gemeinsame Projekte mit Unternehmen bereit. Gleichzeitig unterstützt Bayern mit dem DeepTech Incubator robo.innovate Start-up-Projekte im Bereich intelligente Robotik und KI.
Ansprechpartner:
Korbinian Huber
Stv. Pressesprecher
Pressemitteilung-Nr. 409/26




