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Aiwanger: "Wer Erneuerbare ausbaut, muss Speicher und Netze mitdenken. Niederaichbach ist mit seiner Infrastruktur ein idealer Standort für Batteriegroßspeicher und Rechenzentren"

NIEDERAICHBACH   Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger begrüßt die Pläne von Advisum für den Bau eines Batteriegroßspeichers samt KI-Rechenzentrum in Niederaichbach im Landkreis Landshut. Das Münchner Investment-Unternehmen plant auf einer Fläche von fünf Hektar ein Rechenzentrum mit 100 Megawatt und einen Batteriespeicher mit 900 Megawatt Leistung.

 

Aiwanger: „Batteriespeicher sind ein zentraler Baustein der bayerischen Energiewende. Gerade im Photovoltaikland Niederbayern werden sonnenreiche Tage oft zur Belastungsprobe für das Stromnetz. Batteriegroßspeicher können den Strom aufnehmen, wenn er im Überfluss vorhanden ist und ihn wieder abgeben, wenn er gebraucht wird. Das stabilisiert die Netze und senkt letztlich die Stromkosten für Bürger und Unternehmen. Wer Erneuerbare ausbaut, muss Speicher und Netze mitdenken. Niederaichbach ist mit seiner Infrastruktur ein idealer Standort für Batteriegroßspeicher und Rechenzentren.“

 

Am ehemaligen Standort des Kernkraftwerks Isar 2 bei Niederaichbach laufen wichtige Stromleitungen zusammen. Das Umspannwerk Isar wird aktuell erweitert, um an der Schaltanlage bis 2030 bis zu vier Gigawatt aus erneuerbaren Energien durch die Stromleitung SuedOstLink abnehmen zu können. Gleichzeitig knüpfen bestehende Höchstspannungsleitungen aus den Umspannwerken in Pleinting und Ottenhofen an die Schaltanlage an. Mit Abschluss der Baumaßnahmen am Umspannwerk sowie der Inbetriebnahme des SuedOstLinks wäre zudem noch ein Ausbau der Schaltanlagen möglich, um weitere Batteriegroßspeicher oder Verbrauchsanlagen anzuschließen.

 

Wirtschaftsminister Aiwanger setzt sich seit Jahren für die Stärkung des Standorts Niederaichbach als wichtiges Energiezentrum ein: „Wir treiben die Energiewende in Bayern ohne ideologische Scheuklappen voran. Statt sie am Reißbrett zu planen, nutzen wir vorhandene Synergien und Standortvorteile. Deshalb ist die Initiative von Advisum für einen Batteriegroßspeicher samt KI-Rechenzentrum zu begrüßen. Ich appelliere an die beteiligten Unternehmen und Kommunen, gemeinsam dieses Zukunftsprojekt für Niederbayern voranzutreiben.“ 

 

Ansprechpartner: 

Korbinian Huber 

Stv. Pressesprecher 


Pressemitteilung-Nr. 398/26
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Energiepolitik

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