Kultur- und Kreativwirtschaft

Medienstandort Bayern

München und Bayern sind und bleiben für die hier angesiedelten Medienunternehmen erste Wahl. Die Medienbranche blickt trotz zahlreicher Herausforderungen optimistisch in die Zukunft. Die Mehrzahl der Unternehmen schätzen die aktuelle Lage als befriedigend oder gut ein. Auch bei der eigenen Geschäftsentwicklung erwartet eine große Mehrheit der IuK- und Medienunternehmen in Bayern positive Wachstumsraten oder zumindest ein gleich bleibendes Geschäft. Das veränderte Nutzerverhalten aufgrund des Zusammenwachsens der Mediengattungen in digitale Verbreitungsformen sowie mobile Endgeräte bringen zahlreiche neue Möglichkeiten für die Medienbranche.

Presse, Werbemarkt oder Musikwirtschaft – das sind nur einige Bereiche der Kultur- und Kreativwirtschaft. Bei dieser vielfältigen Branche handelt es sich um den privatwirtschaftlich orientierten Teil des Kultursektors. Die Unternehmen sind überwiegend erwerbswirtschaftlich organisiert und befassen sich mit der Schaffung, Produktion, Verteilung und medialen Verbreitung von kulturellen und kreativen Gütern und Dienstleistungen.

Bereiche der Kultur- und Kreativwirtschaft

Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist keine homogene Branche, sondern be­steht aus elf unterschiedlichen Teilmärkten. Ihre Gemeinsamkeit liegt im geschäftlichen Umgang mit kreativen und künstlerischen Inhalten. Fol­gen­de Bereiche umfasst die Kultur- und Kreativwirtschaft:

  • Pressemarkt
  • Buchmarkt
  • Kunstmarkt
  • Rundfunkwirtschaft
  • Filmwirtschaft
  • Musikwirtschaft
  • Designwirtschaft
  • Markt für darstellende Künste
  • Architekturmarkt
  • Software-/Games-Industrie
  • Werbemarkt

Bayerns Kultur- und Kreativschaffende erwirtschafteten im Jahr 2014 einen Gesamtumsatz von 31,8 Milliarden Euro; damit trägt die Kultur- und Kreativwirtschaft 3,2 Prozent zu den gesamten Umsätzen in Bayern bei.  Die Gesamtzahl der voll Erwerbstätigen lag bei über 182.000 Personen.  Im Jahr 2014 gab es in Bayern 46.942 umsatzsteuerpflichtige Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft, was rund 8 Prozent an den bayerischen Unternehmen insgesamt ausmacht.