Energietechnologie

Große Herausforderungen durch Energieumstieg

Bayern steht mit dem anstehenden Energieumstieg vor großen Heraus­forderungen. Der bisherige Anteil der Kernenergie an der bayerischen Stromversorgung von fast 60% muss bis 2022 durch andere Energieträger ersetzt werden. Damit Bayern seiner Führungsrolle beim Energieumstieg in Deutschland gerecht werden kann, kommt der Unter­stützung der bayerischen Energie­forschung und der Technologieentwicklung im Bereich Energie eine zentrale Bedeutung zu. Nur mit Energieforschung und -technologie ist der Energieumstieg zu schaffen. Nur dann wird eine für die Wirtschaft bezahlbare und stabile zukünftige Energieversorgung re­a­li­sier­bar sein.

Dabei gilt es, herausragende, anwendungsnahe Projekte wie den Aufbau eines Zentrums für Speichertechnologie oder Forschungsplattformen für energiesparende Produktionstechniken finanziell abzusichern. Neben der engen Einbindung von außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie den Instituten der Fraunhofer Gesellschaft oder auch des Bayerischen Zentrums für Angewandte Energieforschung kommt vor allem der bayerischen Wirtschaft eine Schlüsselrolle bei der Energieforschung und -entwicklung zu.

Bayerisches Zentrum für Angewandte Energieforschung

Externer Link: ZAE Bayern

Das Bayerische Zentrum für Angewandte Energieforschung (ZAE Bayern) ist ein wissenschaftliches Forschungsinstitut mit je einem Standort in Würzburg, Erlangen und Garching. 180 Wissenschaftler arbeiten an der Schnittstelle zwischen erkennt­nis­basierter Grundlagenforschung und angewandter Entwicklung. Das Institut kooperiert mit der Industrie, vom KMU bis zum Großkonzern, sowie mit universitären und außer­uni­ver­sitären Forschungspartnern in einer Vielzahl von Projekten. Die Haupt­forschungs­schwerpunkte des ZAE Bayern sind Technologien zur Nutzung Erneuerbarer Energien und zur Steigerung der Energieeffizienz.