Trassenplanung

Wenn der Bedarf für ein konkretes Projekt im Bundesbedarfsplangesetz (PDF auf externem Server) festgeschrieben wurde, ist eine geeignete Trasse für den Leitungsverlauf zu entwickeln. Das Verfahren zur Planung von Stromtrassen gliedert sich in eine informelle und eine formelle Phase. Die formelle Phase besteht ihrerseits aus zwei Verfahren. Dies gilt für Erdkabelleitungen genauso wie für Freileitungen. Ziel ist es, den Leitungsverlauf zu ermitteln, der am besten mit allen öffentlichen und privaten Belangen vereinbar ist. 

A) Informelle Planungsphase

Der zuständige Netzbetreiber sucht nach ersten geeigneten Trassenverläufen. Dabei interessiert er sich bereits für Hinweise von Bürgern, Mandatsträgern und Interessensvertretern und lässt diese in seine Planungen einfließen. Dazu bietet er im Zuge einer frühen Öffentlichkeitsbeteiligung zum Beispiel Infomärkte oder -foren an, bei denen sich alle Interessierten informieren und eigene Hinweise abgeben könne.

B) Formelle Planungsphase

In den formellen Planungsphasen (Raumordnungs- bzw. Bundesfach­planungs­verfahren sowie Planfeststellungsverfahren) wird schließlich der Trassenverlauf final festgelegt. Weitere Informationen zu den einzelnen Schritten finden Sie im Dokument zur Formellen Planungsphase PDF (256 KB).

Weitere Informationen zu den einzelnen Verfahrensschritten bei bundesländerübergreifenden Vorhaben finden Sie auch bei der Bundesnetzagentur. Informationen zu den projektspezifischen Beteiligungsmöglichkeiten erhalten Sie u. a. bei den jeweiligen Netzbetreibern.