Verbraucherbelange in der Digitalisierung

Die Digitalisierung betrifft Verbraucher in allen Lebensbereichen. Die oft dahinterliegende, auf Datenerfassung basierende Plattformökonomie bleibt für Verbraucher jedoch meist undurchschaubar und damit unkontrollierbar. Gleichzeitig hängt der Erfolg der digitalen Transformation maßgeblich vom Vertrauen der Konsumenten in digitale Geschäftsmodelle und Dienste ab. Damit ist ein entscheidender Faktor für den Wirtschaftsstandort Bayern, wie verbraucherfreundlich digitale Produkte und digitalpolitische Rahmenbedingungen sind.

Ziel ist es, die frühzeitige Berücksichtigung von Verbraucherbelangen fest und effektiv im Prozess der Entwicklung von Geschäftsmodellen, Produkten oder politischen Rahmenbedingungen zu verankern. Dazu baut die Themenplattform ein aktives Netzwerk in Bayern auf, wirkt als Vermittler zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Verbraucherorganisationen und gibt mit Vorträgen, Publikationen und Veranstaltungen Impulse für eine verbraucherfreundliche Digitalisierung.

Folgende Aktivitäten stehen dabei insbesondere im Fokus:

  • Die Themenplattform richtet jährlich eine Netzwerkkonferenz aus und betreibt dadurch die zentrale Austauschplattform zwischen Wirtschaft, Politik und Verbraucherorganisationen in Bayern.
  • Privacy by Design-Workshops vermitteln angehenden Softwareentwicklern an Hochschulen in ganz Bayern juristische und technische Grundlagen für eine verbraucherfreundliche Technikgestaltung.
  • Unter der Überschrift Corporate Digital Responsibility unterstützt die Themenplattform die bayerische Wirtschaft dabei, gesellschaftliche Verantwortung in der Digitalisierung zu übernehmen und als Wettbewerbsvorteil zur Kunden- und Mitarbeiterbindung zu nutzen.

Die Themenplattform Verbraucherbelange in der Digitalisierung wird finanziert vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz.