Pressemitteilung

07.10.2009 | Verkehrspolitik / S-Bahn Nürnberg

Bayerisches Verkehrsministerium und Deutsche Bahn unterzeichnen Planungsvereinbarung für S-Bahn-Durchbindung von Ansbach nach Dombühl

Hessel: "Positives Signal für westliches Mittelfranken"

MÜNCHEN Der Ausbau des Nürnberger S-Bahn-Ergänzungsnetzes ist in vollem Gang. Künftig wird die neue S 4 Nürnberg mit Ansbach verbinden. Ergänzend dazu haben der Freistaat Bayern und die Deutsche Bahn AG jetzt eine Planungsvereinbarung für die Durchbindung von S-Bahn-Zügen bis nach Dombühl abgeschlossen. Bayerns Verkehrsstaatssekretärin Katja Hessel erklärt dazu: "Diese Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt zum angestrebten 1-Stunden-Bayern-Takt im westlichen Mittelfranken. Damit können die Fahrgäste ohne Umsteigen von Dombühl nach Nürnberg reisen. Das ist ein Gewinn für die gesamte Region."

"Mit der Durchbindung eines S-Bahn-Zugs alle zwei Stunden nach Dombühl erreichen wir künftig zusammen mit dem heutigen Regionalexpressangebot einen angenäherten Stundentakt westlich von Ansbach", so Hessel. Dafür werden die Infrastruktur im Bahnhof Dombühl und die Gleis-, Weichen-, Oberleitungs- sowie Signalanlagen angepasst. Zudem wird ein neuer Haltepunkt Leutershausen-Wiedersbach eingerichtet.

Das Vorhaben mit einem voraussichtlichen Investitionsvolumen von rund fünf Millionen Euro soll gemeinsam von Bund und Land finanziert werden. Der Freistaat Bayern übernimmt zunächst die Planungskosten für die Aus-baumaßnahme von 346 000 Euro in voller Höhe. Dadurch können die Planungen zügig durchgeführt werden. Mit dem Bau kann voraussichtlich 2011 begonnen werden. Wann die Verbindung bis Dombühl in Betrieb geht, hängt vom Verlauf des Planfeststellungsverfahrens ab.

Im Rahmen des 1-Stunden-Bayern-Takts soll auch ein neues Buskonzept auf der Achse Rothenburg ob der Tauber - Schillingsfürst - Dombühl - Feuchtwangen - Dinkelsbühl umgesetzt werden. Der Busverkehr wird dabei neu auf den Bahnhof Dombühl ausgerichtet. Der neue Fahrplan sieht dort kurze Übergangszeiten von und zu den Zügen aus und in Richtung Ansbach vor. "Dieses verbesserte Angebot stellt einen attraktiven Nahverkehr im ländlichen Raum auf Schiene und Straße sicher. Dies ist ein wichtiger Standortfaktor für die Region westlich von Ansbach und leistet einen Beitrag zum aktiven Klimaschutz", so Verkehrsstaatssekretärin Hessel abschließend.
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Pressemitteilung-Nr. 910257