Pressemitteilung

24.10.2013 | Energiepolitik / Netzausbau

Bayerns Energieministerin Aigner zum ‚Startschuss‘ für die neue Gleich-stromleitung von Schleswig-Holstein nach Bayern und Baden-Württemberg

Aigner: „Neue Stromautobahn bringt Energiewende voran“

 

MÜNCHEN   Bayerns Wirtschafts- und Energieministerin Ilse Aigner begrüßt die Erklärung der Stromnetzbetreiber TenneT und TransnetBW, jetzt in die konkrete Planung für die neue Stromautobahn in Gleichstromtechnik von Schleswig-Holstein nach Süddeutschland einzusteigen. „Das Projekt SUED.LINK bringt die Energiewende voran. Die neue Leitung wird einen weiteren wichtigen Beitrag leisten, Strom aus Erneuerbaren Energien in unser Versorgungssystem zu integrieren. Und sie ist wichtig für die Stromversorgungssicherheit in Bayern nach Abschaltung der Kernkraftwerke“, erklärt die Ministerin. Endpunkt eines der beiden geplanten Leitungsstränge ist Grafenrheinfeld in Unterfranken.

 

Gleichzeitig appelliert Aigner an die Netzbetreiber und die für das Genehmigungsverfahren zuständige Bundesnetzagentur, die bayerischen Behörden, die betroffenen bayerischen Kommunen und Bürger so transparent wie möglich über die Planungen zu informieren und in den Entscheidungsprozess über die Trassenführung einzubeziehen. Aigner betont: „Netzausbau ist notwendig. Aber genauso notwendig ist es, dabei Lösungen zu finden, die auf Mensch und Natur Rücksicht nehmen.“ Die Energieministerin sichert den Netzbetreibern die Dialogbereitschaft der Bayerischen Staatsregierung ausdrücklich zu.

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Pressemitteilung-Nr. 487/13