Pressemitteilung

30.10.2014 | Forschungspolitik

Pakt für Forschung und Innovation wird fortgeschrieben

Aigner: „Investitionen in Forschung zahlen sich aus“

 

MÜNCHEN/BERLIN   In der heutigen Sitzung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK), welche die gemeinsame Wissenschaftsförderung von Bund und Ländern koordiniert, wurde die Fortschreibung des Pakts für Forschung und Innovation beschlossen. Bayerns Forschungsministerin Ilse Aigner: „Dies ist eine sehr bedeutende Entscheidung für die Forschungsförderung. Die großen Forschungseinrichtungen haben jetzt eine Finanzierungssicherheit für die nächsten fünf Jahre, das hilft auch uns bei der künftigen strategischen Planung.“ Aigner weiter: „Investitionen in Forschung garantieren Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum und sichern Arbeitsplätze. Davon profitieren auch die bayerischen Regionen.“

 

Der fünfjährige Planungshorizont sei sehr zu begrüßen, zumal so die Verhandlungen über die eventuelle Fortsetzung des Forschungspakts und die Verhandlungen zum Solidarpakt (endet 31.12.2019) zeitlich getrennt werden. Der künftige Forschungspakt sieht einen jährlichen Aufwuchs von drei Prozent für die Forschungsorganisationen vor, der allein vom Bund getragen wird. Dies gibt den Ländern Spielräume, die wir, so Aigner, „nutzen werden“.

 

Der Pakt für Forschung und Innovation, der allen gemeinsam von Bund und Ländern geförderten Forschungseinrichtungen (Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft und Leibniz-Gemeinschaft) sowie der Deutschen Forschungsgemeinschaft als Förderorganisation finanzielle Planungssicherheit gibt, ist ein wichtiges Element, um die Dynamik in der deutschen Forschungslandschaft aufrecht zu erhalten. Er wurde von den Regierungschefs von Bund und Ländern zunächst für 2005 bis 2010 beschlossen und für die Periode von 2011 bis 2015 weiterentwickelt. Die dritte Periode des Forschungspakts hat eine Laufzeit von 1.1.2016 bis 31.12.2020.

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Pressemitteilung-Nr. 227/14