Pressemitteilung

02.02.2016 | Wirtschaftspolitik / Arbeitsmarkt

Bayerns Wirtschaftsministerin Aigner zu den Arbeitsmarktzahlen für Januar 2016

Aigner: "Arbeitsmarkt startet solide ins neue Jahr"

 

MÜNCHEN   Die durchschnittliche Arbeitslosenquote in Bayern lag im Januar mit saisonüblich leichtem Anstieg gegenüber Dezember 2015 bei 4,1 Prozent, ist aber gegenüber dem Vorjahresniveau um 0,2 Prozentpunkte gesunken. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten lag im aktuellen Berichtsmonat deutlich über 5,2 Millionen. Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner: „Mit Blick auf die kommenden Monate bin ich sehr optimistisch, dass wir trotz vieler globaler Unsicherheiten und der Flüchtlingskrise auch in diesem Jahr wieder die Chance auf neue Tiefststände bei der Arbeitslosenzahl und der Arbeitslosenquote haben. Die Einstellungsfreude in den bayerischen Unternehmen ist zu Beginn des Jahres sehr hoch.“

 

Neben den weltwirtschaftlichen Risiken und dem Flüchtlingszustrom sieht Aigner vor allem strukturelle Herausforderungen für den Arbeitsmarkt: „Der derzeitige Grundtenor der Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik im Bund muss sich ändern. Wir fahren zu sehr auf Sicht und stellen uns viel zu wenig die Frage, wie wir mittel- und langfristig Jobs sichern können. Statt Regulierung flexibler Arbeitsmarkinstrumente und staatlicher Einmischung in die Zuständigkeiten der Tarifpartner sollten Haushaltsüberschüsse im Bund für wirtschaftspolitische Impulse genutzt werden. Alle müssen wieder deutlicher im Blick haben, dass es erfolgreiche Unternehmen sind, die die Arbeitsplätze schaffen. Gelingt diese Trendwende im Jahr 2016, werden wir auch zukünftige konjunkturelle Dellen überstehen.“

 

In den bayerischen Regierungsbezirken lag die Bandbreite der Arbeitslosenquoten zwischen 3,7 Prozent in Unterfranken und Schwaben und 4,8 Prozent in Mittelfranken und somit überall weit unter dem Bundesdurchschnitt von 6,7 Prozent.

 

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Pressemitteilung-Nr. 14/16