Pressemitteilung

05.05.2014 | Technologie

Einweihung des Europäischen Zentrums für Dispersionstechnologien (EZD) in Selb

Aigner: „Das neue Zentrum ist ein europaweit einmaliges Projekt“

 

MÜNCHEN / SELB   Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner sieht in der Einrichtung eines neuen Europäischen Zentrums für Dispersionstechnologien (EZD) in Selb einen Beitrag zur Förderung der Region Oberfranken. Anlässlich der heutigen Einweihung des EZD unterstreicht die Ministerin die Bedeutung des Zentrums als zentrale Anlaufstelle für kleinere und mittlere Unternehmen bei Fragen rund um den Werkstoffbereich.

 

Dispersionen sind Mischungen verschiedener Materialen, die kaum oder gar nicht ineinander löslich sind. Dispersionstechnologien kommen u.a. bei Kunststoffbauteilen, Lacken und Beschichtungen, Kosmetika, Keramik und Porzellan zum Einsatz.

 

Bayerns Technologieministerin Ilse Aigner:  „Mit der neuen Einrichtung wird Oberfranken als Zentrum für neue Werkstoffe weiter ausgebaut. Mit dem EZD gelingt die Verbindung von Theorie und Praxis im Labor und in der Aus- und Fortbildung. Das EZD ist damit europaweit eine Einrichtung mit Alleinstellungsmerkmal.“

 

Auf einer Fläche von ca. 650 m2 werden zukünftig in den Laboren des Zentrums alle wesentlichen Entwicklungsarbeiten rund um das Thema Dispersionen durchgeführt. Das EZD ist auf Anregung regionaler Unternehmen entstanden, für die sich die Einrichtung eines eigenen Labors nicht lohnt. Eine bessere Beherrschung der Dispersionsverfahren kann für die Unternehmen mehrere Vorteile haben: Der Energieverbrauch bei der Herstellung von Produkten kann durch eine Optimierung der Dispergierprozesse reduziert sowie die Haltbarkeit und Qualität der Produkte erhöht werden.

 

Das Bayerische Wirtschaftsministerium stellt für das EZD Fördermittel in Höhe von 5,2 Millionen Euro zur Verfügung. Träger des EZD ist das Kunststoffzentrum SKZ aus Würzburg, unter dessen Federführung es in enger Zusammenarbeit mit der Industrie und mit Unterstützung des Clusters Nanotechnologie aus der Cluster-Offensive der Bayerischen Staatsregierung entstanden ist.

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Pressemitteilung-Nr. 111/14