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Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung

Eckpunkte des Programms

Bayern erhält von der Europäischen Union für das EFRE-Programm "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung" Bayern 2007 - 2013 EU-Mittel in Höhe von rund 576 Mio. Euro. Darin enthalten ist eine Sonderzuweisung für die bayerischen Grenzregionen zur Tschechischen Republik in Höhe von rund 84 Mio. Euro. Damit stehen in der neuen Programmperiode 2007 - 2013 rund 15 % mehr EFRE-Mittel zur Verfügung als im Ziel-2-Programm Bayern 2000 - 2006. Das Operationelle Programm wurde von der Europäischen Kommission am 26.06.2007 mit Nummer K(2007)3187 genehmigt.

Mit dem
bayerischen EFRE-Programm im Ziel "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung" (PDF / 1.1 MB) werden zwei strategische Ziele verfolgt:

  • Förderung der Schaffung gleichwertiger Lebens- und Arbeitsbedingungen
  • Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, des nachhaltigen Wachstums und der Beschäftigung, vorrangig in den Grenzland- und überwiegend strukturschwachen Regionen

Das Programm wird in fünf Prioritätsachsen umgesetzt:

In der Prioritätsachse 1 "Innovation und wissensbasierte Wirtschaft" steht vor allem die Entwicklung eines innovativen Umfelds im Mittelpunkt, mit dem ein Beitrag zur Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit geleistet werden soll.

Prioritätsachse 2  "Förderung der betrieblichen Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen" wird durch das Ziel der Stabilisierung von Arbeitsplatzangebot und Beschäftigung bestimmt. Ein Schwerpunkt wird dabei auf einer innovativeren Ausrichtung von kleinen und mittleren Unternehmen liegen.

Die Prioritätsachse 3  "Nachhaltige Stadtentwicklung" dient dem Ausgleich lokaler und regionaler Disparitäten sowie der Nutzung spezieller örtlicher Entwicklungspotenziale. Dabei steht die nachhaltige Entwicklung städtischer Zentren und ihres ländlichen Umfelds insbesondere unter den Bedingungen von Demographie und Globalisierung im Mittelpunkt.

Prioritätsachse 4  "Risikovorsorge und Ressourcenschutz" hat eine nachhaltige Entwicklung von natürlichen Ressourcen insbesondere unter den Bedingungen des Klimawandels zum Ziel.

In der Prioritätsachse 5  "Nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung der Grenzregion" wird die Sonderzuweisung, die Bayern in Höhe von 84,3 Mio. € gem. Anhang II Ziffer 25 VO (EG) 1083/2006 zur Unterstützung der Grenzregionen erhält, eingesetzt. Die Mittel können zum einen als zusätzliche Verstärkungsmittel der ersten vier Prioritätsachsen speziell für die Grenzregion zur Tschechischen Republik und zum anderen für Investitionen im Bereich der (Fremden-)Verkehrsinfrastrukturen zum Einsatz kommen.

Im Rahmen der Programmaufstellung wurden ein Ex-Ante-Bericht (PDF / 606 KB) und ein Umweltbericht (PDF / 767 KB) erstellt.

Nationaler Strategischer Rahmenplan

Mit dem "Nationalen Strategischen Rahmenplan" (PDF / 2.1 MB) wurde für die neue Förderperiode 2007 - 2013 auf nationaler Ebene ein Bezugsrahmen für die Ausarbeitung der Operationellen Programme durch die Länder geschaffen, um die Förderung durch die EU-Strukturfonds mit den strategischen Zielen und Prioritäten der EU-Kohäsionspolitik noch besser in Einklang zu bringen. Der nationale strategische Rahmenplan enthält neben einer ausführlichen Analyse der Stärken und Schwächen der geförderten Gebiete auch eine Darstellung der deutschen Förderstrategie.

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