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Transnationale Kooperation - 2007-2013
Mitteleuropa / CENTRAL EUROPE

Das Programm "CENTRAL EUROPE" ist ein Europäisches Kooperationsprogramm für Mitteleuropa. Es unterstützt transnationale Kooperationsprojekte zum weiteren Zusammenwachsen des Programmraums in der Förderperiode 2007 bis 2013.

Zielsetzung des Programms:

Stärkung der territorialen Kohäsion, Förderung der internen Integration und Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit Mitteleuropas durch transnationale Kooperationsprojekte.

Kooperationsraum:

Der Kooperationsraum: Polen, Österreich, Slowenien, Slowakische Republik, Tschechische Republik und in Teilen Deutschland, Italien und die Ukraine.
 
  • Deutschland: Bayern, Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
  • EU-Mitgliedstaaten: Österreich, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn, Norditalien
  • Ukraine als assoziierter Partner

Programmvolumen:

Dem Programm stehen 246 Mio. € aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung.

Förderthemen (sog. Prioritäten):

Priorität 1 - Förderung der Innovation in Mitteleuropa

Die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Innovationen und der Ausbau von Kapazitäten, um Innovationen zu transferieren und anzuwenden soll im Rahmen dieses Themenbereichs gefördert werden.

Priorität 2 - Verbesserung der Erreichbarkeit

Ziel dieser Priorität ist die Verbesserung der Verkehrsanbindung Mitteleuropas. Multimodale Kooperationen in der Logistik sowie die Entwicklung einer nachhaltigen und sicheren Mobilität sollen unterstützt werden. Der Zugang zu Informations- und Kommunikationstechnologien und alternative Lösungen für einen besseren Zugang zu diesen Technologien, insbesondere auch in dünner besiedelten Regionen, sind weitere Aspekte die gefördert werden sollen.

Priorität 3 - Verantwortungsbewusste Nutzung unserer Umwelt

Zur Verbesserung der natürlichen Umwelt soll innerhalb dieser Priorität der verantwortungsbewusste Umgang und der Schutz von Naturressourcen und Naturerbe sowie die Verringerung natürlicher und vom Menschen verursachter Gefahren gefördert werden. Daneben soll die Nutzung erneuerbarer Energien, die Steigerung der Energieeffizienz sowie die Entwicklung umweltfreundlicher Technologien und Aktivitäten unterstützt werden.

Priorität 4 - Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und Anziehungskraft von Städten und Regionen

Die Förderung polyzentrischer Siedlungsstrukturen und Aktivitäten zum Umgang mit dem demographischen und sozialen Wandel in den Städten und Regionen Mitteleuropas soll im Rahmen dieser Priorität unterstützt werden. Daneben ist die bessere Nutzung kultureller Ressourcen, die zur Attraktivitätssteigerung von Städten und Regionen beitragen können, ein Förderbereich in dieser Priorität.

Projektförderung:

  • Projekte können innerhalb bestimmter befristeter Antragszeiträume - so genannter "Calls for Proposals" - eingereicht werden. Diese "Calls" werden vom Programmmanagement im Auftrag aller am Programm beteiligten Staaten organisiert und im Internet unter www.central2013.eu bekannt gegeben.
  • Die Projektbewilligung erfolgt durch einen transnationalen Begleitausschuss (Monitoring Committee), der sich aus Vertretern aller beteiligten EU-Staaten zusammensetzt. Der Ausschuss wählt hierzu aus allen eingereichten und bewerteten Projektanträgen einzelne Projekte zur Förderung aus.
  • Hauptbewilligungskriterien für Projekte sind:
    • die Gemeinschaft von mindestens drei finanzierenden Partnern aus drei Staaten des Kooperationsraumes Mitteleuropa,
    • ein innovativer Ansatz,
    • ein gemeinsam entwickelter transnationaler Projektinhalt,
    • eine intensive partnerschaftliche Zusammenarbeit von der Projektentwicklung bis zum Projektabschluss,
    • die Schaffung von konkreten und dauerhaften Ergebnissen,
    • ein gutes Kosten-Nutzen Verhältnis.
  • Der Fördersatz im Programm CENTRAL EUROPE liegt bei bis zu 75 % in den alten EU-Mitgliedstaaten (DE, AT, IT) und bis zu 85 % in den neuen Mitgliedstaaten (PL, CZ, SL, SK, HU). Die verbleibenden Prozentanteile müssen von den Projektpartnern sichergestellt werden.
  • Projektpartner können grundsätzlich öffentliche und private Einrichtungen sein. Für private Einrichtungen gelten darüber hinaus gesonderte Anforderungen.
  • Die Projektpartner müssen sich auf einen federführend zuständigen Partner den sog. "Lead Partner" einigen. Dieser übernimmt die Vertretung des Projekts gegenüber dem Programm, reicht das Projekt im Rahmen der "Calls for Proposals" ein und wird im Falle einer Förderzusage Vertragspartner.

Informationen zum Programm:

Ansprechpartner:

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